Magdeburg demoliert Flensburg – Lidl Final4 perfekt!
Sensationelles pokal-halbfinale!
Der SC Magdeburg hat im Viertelfinale des DHB-Pokals eine Ansage gemacht! Der frischgebackene Champions-League-Sieger und Bundesliga-Tabellenführer deklassierte die SG Flensburg-Handewitt, die Zweite der Bundesliga und Gewinner der European League, mit einem beeindruckenden 35:29. Damit steht Magdeburg zum dritten Mal in Folge im Lidl final4, welches am 18. und 19. April 2026 in der LANXESS Arena in Köln stattfindet. Ein klarer Beweis der Dominanz des SCM im deutschen Handball!
Glückfee grijseels zieht die lose
Direkt nach dem Spiel übernahm die frischgebackene Vize-Weltmeisterin Alina Grijseels die Rolle der Glücksfee und sorgte für Spannung bei der Auslosung des Halbfinales. Es geht dem Bergischen HC (der überraschend Melsungen ausschied) gegen den SC Magdeburg und dem TBV Lemgo (nach Sieg gegen Leipzig) gegen die Füchse Berlin (die Titelverteidiger Kiel erneut besiegten). Ein spannendes Halbfinale verspricht es zu werden!
Chaos vor dem spiel: hens kommt zu spät!
Ein ungewöhnlicher Moment vor dem Spiel: Handball-Ikone Pascal Hens, als Experte für Dyn angekündigt, kam nur drei Minuten vor Anwurf in der Halle an! Grund dafür war ein katastrophales Verkehrschaos auf der Strecke von Hamburg nach Magdeburg. Der Altstar verpasste so den Beginn des Spiels, konnte aber dennoch seinen Kommentar liefern. Diese Pannen passieren eben auch den Besten!
Hernandez kämpft mit rückenschmerzen – portner im notfall!
Ein weiteres Highlight: Sergey Hernandez, der herausragende Keeper des SCM, biss sich trotz schlimmer Rückenschmerzen durch das Spiel. Als Vorsichtsmaßnahme stand Nikola Portner, der nach seiner erneuten Dopingsperre wieder im Kader steht, bereit. Eine turbulente Situation für den SCM-Kader, die aber souverän gemeistert wurde.
Historische bilanz: magdeburg dominiert!
Der SC Magdeburg hat bereits dreimal den DHB-Pokal gewonnen (1996, 2016 und 2024). Die SG Flensburg-Handewitt wartet dagegen seit zehn Jahren auf ihren vierten Triumph (2003, 2004, 2005 und 2015). Beide Teams standen bereits 2023 und 2024 beim Final Four in Köln auf dem Feld, jedoch kam es nie zu einem direkten Duell. Magdeburg erreichte 2023 das Finale, welches erst im Siebenmeterwerfen gegen die Rhein-Neckar Löwen verloren ging, und feierte 2024 den Titel gegen Melsungen.
Ein spiel voller highlights und emotionen
Magdeburg startete furios in die Partie und führte bereits in der 14. Spielminute mit 11:6. Zur Pause hieß es 18:14 für die Gastgeber. Trotzdem tobte Trainer Benett Wiegert und warf wütend seine Akkreditierung auf den Boden, da Flensburg kurz vor der Pause noch traf. Ein spektakuläres Kempa-Trick von Lukas Mertens zum 29:21 sorgte für frenetischen Jubel in der Halle. Am Ende wurde dem Spiel mit Standing Ovations gedankt. Ein sportmannslicher Akt: Magdeburg überließ Flensburg kurz vor Schluss den Ball, um Zeitspiel zu vermeiden.
