Madrid erhebt 420-quadratmeter-flagge: madring ist bereit für f1-spektakel 2026

Eine riesige rote Sonne über der spanischen Hauptstadt – und nichts wird mehr sein wie zuvor. Mit dem Hissen der größten Flagge Spaniens (420 m², Mast 54 m) vollendete Madrid den symbolischen Akt der Geburt des MadRing. Der neue Stadtkurs, der vom 11. bis 13. September 2026 die Formel-1-Karawane empfängt, wurde in einer zeremonie-reichen Einweihung vorgestellt, bei der Politik, Motorsport-Ikonen und Stadtverwaltung gemeinsam den Countdown starteten.

Zwei sekunden entscheidung: carlos sainz jr. wird gesicht des madring

Carlos Sainz jr., frisch in Williams-Overalls, brauchte laut eigener Aussage genau zwei Sekunden, um das Amt des offiziellen Botschafters anzunehmen. Neben ihm stand Carlos Sainz sr., Rallye-Legende und stolzer Vater – ein Bild, das die DNA spanischen Rennsports in einem einzigen Frame bündelte. „Wenn dieser Stadtkurs auch nur annähernd die Atmosphäre von Baku oder Singapur erreicht, wird Madrid sofort zur Lieblingsstation der Fahrer avancieren“, schwärmte Sainz jr. und ließ durchblicken, dass seine Insider-Kenntnisse bereits in die letzten Kurvendetails einfließen.

Das Layout? Streng vertraulich. Doch wer die Baustelle an der IFEMA-Messe sichtete, ahnt: enge 90-Grad-Winkel, ein 1,2-Kilometer-Doppelgerade und eine Schikane unter der Brücke zur Halle 9 – all das verspricht Überholduelle, die Fans heute nur aus Spielberg oder Montréal kennen.

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Isabel Díaz Ayuso, Präsidentin der Region Madrid, und José Luis Martínez-Almeida, Stadtchef, schwenkten im Takt der Hymne kleinere Fahnen – die große hingegen zog senkrecht in den Himmel, begleitet von einem Dröhnen, das zwischen Jet-Start und V10-Sound oszillierte. José Vicente de los Mozos, IFEMA-Präsident, nannte das Datum „die wirtschaftliche Zündung nach der Krise“ und kündigte an, dass bereits 85 % der Hospitality-Kontingente für 2026 vergeben seien.

Luis García Abad, Generaldirektor des MadRing, präsentierte stolz ein Modell im Maßstab 1:500: „Diese Strecke wird die schnellste innerstädtische Runde der Formel-1-Geschichte bleiben – 5,2 Kilometer, 22 Kurven, durchschnittlich 245 km/h.“ Die Zahl kam an; sie hängt nun wie ein Mantra über dem Projekt.

Die Fans? Sie sind längst elektrisiert. Ticket-Preregistrierungen knacken laut Veranstalter alle Rekorde – und das, obwohl der Vorverkauf erst im Herbst startet. Die 420 m² Fahne weht bereits. Die Formel 1 kommt 2026. Und Madrid wird nie mehr ruhig sein.