Luzern erobert die spitze – gc versinkt im keller

Die Super League schüttelt das Pulverfass. Während die Nationalspieler ihre Stiefel für Länderspiele putzen, katapultiert sich der FC Luzern im Power Ranking an die Tabellenspitze. Die Innerschweizer lassen GC Zürich dabei alt aussehen – und das mit Rekordtoren.

Luzern zeigt, wie aufwärtstrends funktionieren

Sechs Plätze nach oben. Kein anderes Team schafft diesen Satz in der aktuellen Formtabelle. Die Mannschaft von Coach Fabio Celestini schiesst, als gäbe es kein Morgen: 9:2-Tore in den letzten drei Partien. Ein Statement. Kein Wunder, dass selbst der FC Thun, trotz zwei Siegen aus drei Spielen, nur den zweiten Rang belegt. Dahinter folgt Servette, ebenfalls um sechs Ränge geklettert. Die Genfer bestätigen: Der Trend ist ihr Freund.

Doch die Medaille hat zwei Seiten. Im Tessin kratzen sie Kratzer aus dem Lack. Der FC Lugano rutscht um sieben Positionen ab, die Bianconeri verlieren den Anschluss ans Mittelfeld. Auch St. Gallen muss Federn lassen. Die Ostschweizer bleiben stehen, während andere sprinten.

Zürich spaltet sich – gc steht am abgrund

Zürich spaltet sich – gc steht am abgrund

In der Limmatstadt gehen die Welten auseinander. Der FC Zürich stoppt seine Negativserie mit einem 2:1 gegen Tabellenführer Thun und klettert einen Platz nach oben. Kleiner Schritt, grosser Effekt. Die Fans atmen auf.

Ganz anders die Grasshoppers. Drei Spiele, null Punkte. Die Zahlen sind lauter als jedes Interview. Der Rekordmeister wartet seit Wochen auf ein Lebenszeichen. Stattdessen droht ihm der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit. Die Uhrener ticken. Der Club muss handeln, sonst verliert er mehr als nur Spiele.

Das Power Ranking lügt nicht. Es zeigt, wer Saisonbetrieb hat – und wer nur noch mitspielt. Die Pause kommt für manche gerade recht. Für andere zu spät.