Lugano trennt sich von carrick: entscheidung vor saisonstart!

Schock in Lugano: Nur wenige Wochen vor dem Saisonstart 2025/26 steht der HC Lugano ohne Connor Carrick da. Der US-Amerikaner, der im Mai einen Zweijahresvertrag unterschrieben hatte, verlässt die Bianconeri vorzeitig. Eine überraschende Entwicklung, die Sportchef Janick Steinmann nun erklären muss.

Ein erster europäischer schritt endete abrupt

Ein erster europäischer schritt endete abrupt

Für Carrick und seine Familie war der Wechsel ins Tessin der erste Ausflug nach Europa. Eine Erfahrung, die offenbar nicht alle Erwartungen erfüllte. Der 32-Jährige, der in 53 Spielen für Lugano auf zehn Tore und 17 Assists kam, passte sich anscheinend nicht vollständig an die neue Umgebung. Die Zahlen mögen solide erscheinen, doch hinter den Kulissen scheint mehr vorgefallen zu sein.

Steinmann äußerte sich auf der Webseite des Klubs bedauernd über die Entscheidung: „Connor ist ein hervorragender Mensch und hat in Lugano sehr professionell gearbeitet. Dennoch haben wir uns entschieden, getrennte Wege zu gehen.“ Eine diplomatische Formulierung, die jedoch wenig über die tatsächlichen Gründe für die Trennung verrät. War die Umstellung auf das europäische Eishockey zu groß? Gab es interne Konflikte? Die Fragen bleiben offen.

Carrick, der vor seinem Engagement in Lugano hauptsächlich in der AHL aktiv war, muss nun schnellstmöglich einen neuen Arbeitgeber finden. Der frühere Wunsch, in Europa Fuß zu fassen, scheint vorerst geplatzt zu sein. Für den HC Lugano bedeutet der Abgang eine Herausforderung, da der Kader vor dem Saisonstart noch einmal optimiert werden muss. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz für den erfahrenen Verteidiger beginnt sofort.

Die Regular Season 2025/26 wird von den Davosern dominiert, aber diese Personalentscheidung in Lugano wirft einen langen Schatten auf die anstehende Saison. Ob die Bianconeri mit dem veränderten Kader in der Lage sein werden, an die Erfolge der Vorsaison anzuknüpfen, bleibt abzuwarten. Der Druck auf Steinmann und sein Team ist nun höher denn je.