Lochner auf goldkurs: dominanz beim bob-rennen in cortina d'ampezzo
Johannes lochner greift nach olympia-gold in cortina
Cortina d'Ampezzo – Mit einer beeindruckenden Leistung im dritten Durchgang hat sich Bob-Pilot Johannes Lochner im Zweierbob der Olympischen Spiele in Mailand-Cortina 2026 eine hervorragende Ausgangsposition für den entscheidenden Lauf erarbeitet. Zusammen mit Anschieber Georg Fleischhauer baute der Gesamtweltcupsieger seinen Vorsprung aus und führt nun mit einem komfortablen Polster von 0,92 Sekunden vor seinem langjährigen Rivalen Francesco Friedrich.
Lochner baut führung aus
Nach einem starken Start
in den Wettkampftag, an dem Lochner mit einem Vorsprung von 0,80 Sekunden in den zweiten Tag gegangen war, zeigte er auch im dritten Durchgang keine Schwäche. Die Konstanz und Präzision des Teams Lochner/Fleischhauer scheinen unantastbar zu sein. Dieser Sieg wäre der krönende Abschluss einer beeindruckenden Karriere für den 35-jährigen Bayern, der nach den Olympischen Spielen seine Laufbahn beenden wird. Es ist sein letzter Versuch, das ersehnte Olympia-Gold zu holen.
Starker dritter platz für adam ammour
Auch der dritte deutsche Starter, Adam Ammour, zeigte eine beachtliche Leistung und liegt aktuell auf dem dritten Platz (+1,38 Sekunden). Damit sind die deutschen Bob-Teams weiterhin klar dominant und setzen sich deutlich von der internationalen Konkurrenz ab. Die Chancen auf mehrere Medaillen für Deutschland in Cortina stehen sehr gut. Das Team kann auf eine starke Leistung im gesamten Wettbewerb zurückblicken.
Friedrich jagt historischen rekord
Während Lochner auf sein erstes Gold anspielt, verfolgt Francesco Friedrich ein anderes Ziel: Er will zum erfolgreichsten Bob-Piloten der Geschichte aufsteigen. Mit einem fünften Olympiasieg würde der Sachse den bisherigen Rekord von André Lange (4x Gold, 1x Silber) übertreffen. Die Spannung vor dem letzten Lauf ist enorm, denn Friedrich ist bekannt für seine Nervenstärke und seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten Höchstleistungen abzurufen.
Lochner: „kann mich im zweier nur selbst schlagen“
Johannes Lochner zeigte sich im Vorfeld des Rennens selbstbewusst: „Im Zweier kann ich mich nur selbst schlagen.“ Diese Aussage unterstreicht seine Überzeugung von der eigenen Stärke und seiner Fähigkeit, auch unter Druck seine Leistung abzurufen. Nach einer wechselhaften Saison, in der er sich mit seiner Konkurrenz messen musste, scheint er nun in Topform zu sein. Die Dominanz im Weltcup, mit sechs Siegen in sieben Zweier-Rennen, bestätigte diesen Eindruck.
Viererbob als letzte chance für friedrich
Für Francesco Friedrich bietet sich am Samstag und Sonntag im Viererbob noch eine weitere Chance auf Gold. Er wird alles daran setzen, sein Imperium zu verteidigen und den historischen Rekord einzustellen oder gar zu übertreffen. Die Zuschauer dürfen sich auf spannende Rennen und einen packenden Wettbewerb freuen. Die internationale Konkurrenz wird sich aller Kraft bemühen, den deutschen Bob-Piloten Paroli zu bieten.
Ergebnisse des 3. laufes (zweier männer)
| Platz | Team | Zeit |
|---|---|---|
| 1 | Lochner/Fleischhauer (Deutschland) | [Zeit einfügen] |
| 2 | Friedrich/Bauer (Deutschland) | [Zeit einfügen] |
| 3 | Ammour/Funk (Deutschland) | [Zeit einfügen] |
