Liverpool schlägt west ham 5:2 – newcastle versinkt weiter

Ohne Florian Wirtz läuft es bei Liverpool trotzdem. Fünf Tore, drei Punkte, Anschluss an die Champions-League-Plätze – der FC Liverpool ließ West Ham United am Samstag mit einem 5:2 keine Chance und feierte den dritten Ligasieg in Serie. Arne Slots Mannschaft steht vorerst direkt hinter Rang vier, der sicher in die Königsklasse führt.

Wirtz schaut zu, seine kollegen liefern trotzdem

Der ehemalige Leverkusener hatte beim Aufwärmen vor dem Spiel in Nottingham über Rückenprobleme geklagt und musste seither kürzertreten. Sein Fehlen in der Startelf war erwartet worden – und Liverpool zeigte dennoch, warum der Titelverteidiger nicht unterschätzt werden sollte.

Hugo Ekitiké traf bereits in der fünften Minute, Virgil van Dijk erhöhte per Kopf in der 24. Minute, und Alexis Mac Allister sorgte kurz vor der Pause für die beruhigende 3:0-Führung. West Ham kam nach dem Wechsel durch Tomas Soucek und Taty Castellanos noch einmal heran, doch Cody Gakpo und ein Eigentor von Axel Disasi machten jeden Hoffnungsschimmer der Londoner zunichte. Endstand: 5:2. Klar. Deutlich. Ohne Diskussion.

Newcastle und woltemade – eine saison, die nicht in gang kommt

Newcastle und woltemade – eine saison, die nicht in gang kommt

Vier Tage nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League hätte Newcastle eigentlich mit Rückenwind ins Wochenende gehen sollen. Stattdessen: eine 2:3-Niederlage gegen den FC Everton vor eigenem Publikum. Die fünfte Pleite aus den vergangenen sieben Ligaspielen. Das Mittelfeld der Tabelle wartet geduldig.

Nick Woltemade stand in der Startelf von Eddie Howe – wie auch Malick Thiaw. Beide konnten die Niederlage nicht verhindern. Jarrad Branthwaite, Beto und Thierno Barry schossen die Gäste aus Everton zum Sieg, während Jacob Ramsey und Jacob Murphy für Newcastle zweimal ausgleichen konnten – aber nie für länger als ein paar Minuten die Oberhand behielten.

Woltemade wartet weiter auf den Moment, der seine Saison auf der Insel definiert. Für Newcastle ist das Tabellen-Niemandsland längst kein Zufallsprodukt mehr – es ist das Ergebnis einer Liga-Inkonstanz, die sich durch den gesamten Winter zieht.