Liv golf andalucía: hatton führt, spanische hoffnungsträger im aufwind

Valderrama bebte Sonne und Wind, doch für die Golfer des LIV Golf Andalucía war es eine weitere Prüfung – trotz milderer Bedingungen als am Donnerstag. Bubba Watson fasste es treffend zusammen: „Das ist hart.“ Ein Tag, der die mentale Stärke der Spieler besonders auf die Probe stellte, während die Fans das Spektakel genossen.

Ein lob vom kommentator: valderramas herausfordernder charme

Ein lob vom kommentator: valderramas herausfordernder charme

Der renommierte Kommentator David Feherty schwärmte live von dem herausragenden Design Robert Trent Jones': „Einer der besten Plätze überhaupt.“ Und tatsächlich, Valderrama zeigte seine Zähne. An der Spitze thront aktuell der Engländer Tyrrell Hatton (136, -6), der einen Eagle auf seiner drittletzten Bahn spielte – ein Statement!

Thomas Detry aus Belgien (138) reiht sich als zweiter ein, eine Verstärkung, die in diesem Jahr für Aufsehen im LIV Golf sorgt. Doch das eigentliche Highlight sind die starken Leistungen spanischer Golfer nach zwei Runden. Sergio García (139) zeigt einmal mehr seine Klasse und mentale Stärke, während Jon Rahm und David Puig mit 140 Schlagfolgen dicht hinterherhinken. Auch Luis Masaveu (143) ist im Rennen.

Ein Respekt für Cameron Smith: Der Australier Cameron Smith (139), der kurz vor der PGA Championship seinen Swing-Trainer wechselte, scheint sich gefunden zu haben. Vier Birdies in Folge zeigten seine beeindruckende Form. Doch es war nicht nur seine Leistung, die auffiel; sein unermüdlicher Einsatz und seine Anpassungsfähigkeit sind bemerkenswert.

Sergio García, der die Runde auf der 1 begann, demonstrierte erneut seine mentale Stärke. Valderrama ist sein Terrain, ein Platz, auf dem er sich stets wohlfühlt. Seine positive Einstellung und sein verbessertes Spiel sind ein Zeichen für seinen Siegeswillen. Der präzise Driver und die verbesserten Chiptricks sind klare Indikatoren für eine geordnete Spielweise. „Ich bin zufrieden“, erklärte García. „Die Runde war hart umkämpft, der Platz anspruchsvoll.“

Jon Rahm, der mit einem Birdie begann, hatte zwar einen holprigen Start, fand aber im Laufe der Runde immer wieder Möglichkeiten zum Birdie. „Meine Runde war sehr gut“, so der ‚León de Barrika‘. „Gestern war das Putting nicht optimal, heute war ich konzentrierter und hatte bessere Chancen. Der Platz war heute zugänglicher.“ Er fügte hinzu: „Valderrama ist ideal, um sich auf kommende Majors vorzubereiten.“

David Puig hielt sich ebenfalls zurückhaltend, auch wenn die Birdie-Chancen im Vergleich zum Vortag geringer waren. Trotzdem bewies er seine Widerstandsfähigkeit und rettete einige Par-Löcher. Seine Konstanz, ein Merkmal von Spielern, die um den Sieg kämpfen, ist bemerkenswert.

Luis Masaveu – der heimliche Star: Der Madrilene lernt bei den Fireballs im Schnellverfahren. Auch wenn ihm einige Löcher Schwierigkeiten bereiteten, konterte er stets hervorragend. Es ist bedauerlich, dass er die Par 5 nicht optimal nutzte, denn dann wäre seine Runde noch besser gewesen.

Das Turnier in Valderrama ist mehr als nur ein Wettbewerb; es ist eine Demonstration von Können, mentaler Stärke und Anpassungsfähigkeit. Die spanischen Spieler haben gezeigt, dass sie bereit sind, sich der Herausforderung zu stellen, und die kommenden Tage versprechen weitere spannende Duelle.