Lipowitz hält podest-platz im baskenland fest – gelbes trikot nur 2:08 min. entfernt

Florian Lipowitz bleibt die Ruhe selbst. Während die Konkurrenz attackiert, rollt der Tour-dritte von Red Bull-Bora-hansgrohe gelassen mit dem Feld ins Ziel und verteidigt Rang drei. 2:08 Minuten beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Paul Seixas – ein Minus, das sich am Donnerstag bei 3 200 Höhenmetern noch verkürzen kann.

Laurance gewinnt dritte etappe, seixas hält gelb

Der Tagessieg ging an Axel Laurance. Der Ineos-Grenadier setzte sich zwei Sekunden vor Igor Arrieta (UAE Emirates-XRG) durch, nachdem das Duo die letzten Hügel bei Basauri für sich entschied. Dahinter schloss das Führungstrio 1:04 Minuten später – ein Wink mit dem Zaunpfahl für die, die morgen zwingend zulegen müssen.

Frankreichs 19-jähriges Radsport-Wunderkind Seixas trägt weiter Gelb. Sein Vorsprung auf Primoz Roglic beträgt 1:59 Minuten, auf Lipowitz gerade mal neun Sekunden mehr. Die Differenz klingt nach wenig, doch auf den steilen Rampen Galdakaos kann sie binnen Kilometern schmelzen.

Stürze vernebeln mexiko-hoffnung, landa wirft hin

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Isaac Del Toro ist raus. Der mexikanische Jungstar stieg nach einem Sturz aus, Mikel Landa (Soudal-Quick Step) meldete sich krank – Folgen eines heftigen Falls vom Dienstag. Beide Ausfälle entlasten das Feld, verändern aber auch die Taktik: Wer früher auf Nummer sicher geht, verliert wertvolle Sekunden. Wer risikiert, landet möglicherweise auf dem Asphalt.

Die vierte Etappe verspricht Spektakel. 167,2 Kilometer, mehr als 3 200 Höhenmeter, Start und Ziel wieder in Galdakao – ein Parcours, der Fahrer wie Lipowitz in die Karten spielt. Wenn er attackiert, könnte Gelb zum Greifen nah sein. Wenn er zögert, enteilt ihm Seixas vielleicht für immer. Die Uhr läuft, die Berge warten, das Podest rückt näher – oder weiter weg.