Lipowitz hält kurs auf podest: baskenland-rundfahrt nimmt fahrt auf!

Basauri – Florian Lipowitz, der Dritte der letztjährigen Tour de France, lässt bei der baskenland-Rundfahrt nichts unversucht, um seine Position in der Gesamtwertung zu verteidigen. Der deutsche Hoffnungsträger vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe rollte heute an der Seite seiner stärksten Konkurrenten ins Ziel der dritten Etappe und bewies damit seine Zähigkeit und taktische Cleverness.

Ein tag für die ausreißer: laurance triumphiert knapp

Die 152,8 Kilometer lange Etappe von und nach Basauri präsentierte den Profis anspruchsvolles hügeliges Terrain. Axel Laurance (Ineos-Grenadiers) konnte sich hier am besten behaupten und entschied das Rennen mit einem knappen Vorsprung von zwei Sekunden vor Igor Arrieta (UAE Emirates-XRG) für sich. Das Duo präsentierte sich als äußerst starkes Team und konnte sich in der Schlussphase entscheidend von der Konkurrenz absetzen. Die restliche Spitzengruppe erreichte das Ziel dann bereits 1:04 Minuten nach Laurance.

Doch der eigentliche Blickfang der Rundfahrt ist weiterhin Frankreichs Radsport-„Wunderkind“ Paul Seixas. Der 19-Jährige vom Team Decathlon CMA CGM verteidigte heute sein Gelbes Trikot souverän und führt das Rennen mit einem komfortablen Vorsprung von 1:59 Minuten auf Primoz Roglic, Lipowitz' Teamkollegen. Lipowitz selbst liegt nur knapp dahinter (+2:08 Minuten) und zeigt, dass er weiterhin zu den aussichtsreichsten Fahrern für das Podium gehört.

Ein bitteres Aus für Del Toro und Landa – Die Schlagzeilen der heutigen Etappe wurden jedoch auch von zwei verletzten Fahrern überschattet. Isaac Del Toro (Team UAE Emirates-XRG) musste nach einem Sturz am Mittwoch das Rennen aufgeben. Noch dramatischer ist die Situation von Mikel Landa (Soudal-Quick Step), der nach dem schweren Sturz am Dienstag ebenfalls nicht mehr an den Start gehen konnte. Diese Ausfälle verändern die Kräfteverhältnisse im Rennen deutlich.

Die vierte etappe: ein monsteranstieg erwartet sich

Die vierte etappe: ein monsteranstieg erwartet sich

Am Donnerstag steht bereits die vierte Etappe auf dem Programm, die mit einer Länge von 167,2 Kilometern und über 3200 Höhenmetern eine noch größere Herausforderung für die Fahrer darstellen wird. Die Strecke von Galdakao nach Galdakao verspricht ein intensives Kräftemessen und könnte die Gesamtwertung erneut durcheinanderbringen. Ob Lipowitz seine Position behaupten und Seixas' Führung gefährden kann, wird sich zeigen. Eines ist sicher: Die baskenland-Rundfahrt hält weiterhin viele Überraschungen bereit.