Lidl final4: handball betritt erstmals einen led-glasboden

Köln bekommt ein Spektakel der anderen Art. Beim Lidl Final4 am19. und 20. April in der Lanxess-Arena wird der DHB-Pokal erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs auf einem vollflächigen LED-Videosportboden aus Glas ausgespielt – einem Untergrund, der Millionen von LED-Punkten zu einem lebendigen Bildschirm unter den Füßen der Athleten verwandelt. Das berichten kicker und handball-world nach eigenen Recherchen. Ich sage es direkt: Das ist keine Spielerei. Das ist eine Zäsur.

Was dieser boden wirklich kann

Hinter der Technologie steckt ASB GlassFloor, ein bayerisches Unternehmen aus Stein am Chiemsee, das bereits 1965 gegründet wurde und heute zur absoluten Weltspitze in diesem Segment gehört. Die patentierte keramisch gepunktete Oberfläche soll nicht nur optisch beeindrucken, sondern laut Hersteller auch funktional überzeugen: bessere Rutschhemmung als herkömmliche Holzböden, Luftkissen zwischen den Keramikpunkten gegen Reibungsverbrennungen, und eine Elastizität, die gelenkschonender wirken soll als klassische Sportböden. Klingt nach Marketing? Mag sein. Aber der FC Bayern Basketball spielt seit der Saison 2024/25 im BMW Park dauerhaft auf genau diesem Untergrund – als erste Veranstaltungsstätte weltweit mit fest verbautem ASB-Glasboden. Und die Münchner haben ihn nicht wieder ausgebaut.

Lidl als innovationstreiber – mit absicht

Lidl als innovationstreiber – mit absicht

Stark involviert in das Projekt ist Lidl, der Namensgeber des Events. Der Discounter agiert hier über die strategische Partnerschaft der Schwarz Gruppe mit der HBL und möchte sich laut eigenem Sprecher „als Innovationstreiber des Sports