Leweling verteidigt sané: "über keinen wird schlecht geredet!"

Die Debatte um Leroy Sanés Leistungen im DFB-Team hält an, doch Jamie Leweling hat sich mit deutlichen Worten dafür eingesetzt. In einer Pressekonferenz betonte der Stürmer, dass man über keinen Spieler schlecht rede und hob Sanés Qualitäten hervor. Ein klares Bekenntnis zum Teamgeist, das vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Ecuador für Aufsehen sorgt.

Leweling: sané ist ein vorbild und konkurrent

Die Kritik an Leroy Sané war in den letzten Tagen in den Medien und in der Fankurve präsent. Leweling konterte diese Stimmung jedoch mit einem eindringlichen Plädoyer. "Wir sollten froh sein, dass er für uns spielt und Leistung bringt. Vor vier Jahren habe ich zu ihm aufgeschaut, jetzt bin ich sein Konkurrent", erklärte der VfB-Stürmer. Er betonte, dass Sané eine erfolgreiche Karriere hinter sich habe und er selbst viel von ihm lernen könne. "Ich schaue mir viel von ihm ab. Wir sind ein Team und deswegen wird über keinen schlecht geredet."

Ronaldo-versprechen und die neue frisur

Ronaldo-versprechen und die neue frisur

Neben der Verteidigung Sanés sorgte Leweling auch für ein humorvolles Versprechen. Nachdem er bei der WM die Rückennummer neun erhalten hatte, deutete er in den sozialen Medien an, dass er sich im Falle eines deutschen Weltmeistertitels die legendäre Dreiecks-Frisur von Ronaldo aus dem Jahr 2002 zulegen würde. Dieses Versprechen wurde ihm vom brasilianischen Superstar selbst mit einem personalisierten Trikot bestätigt. "Wenn wir das Finale gewinnen, mache ich mir die Frisur auf jeden Fall – das ist ein Versprechen an Deutschland!", kündigte ein grinsender Leweling an.

Das deutsche Team bereitet sich derweil unter strömenden Regenfällen in Winston-Salem auf das Gruppenspiel gegen Ecuador vor. Julian Nagelsmann wird voraussichtlich einige Spieler rotieren lassen, um frische Kräfte für die K.o.-Runde zu bringen. Ob Leweling dabei zu den Gewinnern der Rotation gehört, bleibt abzuwarten – sein Einsatz für den Teamgeist und seine humorvolle Art machen ihn aber zu einem wichtigen Faktor für den Erfolg des DFB-Teams.