Leverkusen patzt: andrich fordert offensiv-wandel nach pokal-pleite
Schalke – Bittere Realität für Bayer Leverkusen: Aus im DFB-Pokal Halbfinale gegen Bayern München. Ein deutlicher Klassenunterschied, so die Erkenntnis, die auch Kapitän Robert Andrich nicht beschönigen kann. Jetzt muss ein Umbruch her, wenn die Werkself noch ambitionierte Ziele erreichen will.
Die erste halbzeit: ein desaster für die leverkusener
Die Bayern demonstrierten im Pokal-Halbfinale eine beeindruckende Dominanz. Die ersten 45 Minuten waren von einem klaren Klassenunterschied geprägt, so Andrich bei Sky. „Da haben wir Glück, dass es nur 0:1 steht.“ Leverkusen hatte kaum eine Chance, die Münchner hätten das Spiel auch deutlich höher gewinnen können. Die Leverkusener Defensive wirkte anfällig, während die Bayern Angriffe souverän abschlossen.

Die zweite halbzeit: hoffnungsschimmer und doch bayerns überlegenheit
Nach dem Seitenwechsel zeigte Leverkusen zwar vereinzelt Offensivaktionen, doch insgesamt blieben die Bayern die überlegene Mannschaft. Andrich erinnerte sich an zwei entscheidende Sprintduelle mit Alphonso Davies: „Zweimal hatten wir einen tiefen Ball, den bekommt halt nur Alphonso Davies. Das sind halt die Unterschiede von diesen Topklubs.“ Diese Momente verdeutlichen, dass Leverkusen in einigen Bereichen noch nicht das Niveau der Bayern erreicht.
Das Aus im Pokal reiht sich ein in eine enttäuschende Saison für die Werkself. Nach dem Scheitern in der Champions League gegen Arsenal und nun auch im DFB-Pokal winkt ein titelloses Jahr. Der sechste Platz in der Bundesliga bedeutet, dass die Champions League Qualifikation in Gefahr ist. Nur zwei Punkte trennen Leverkusen vom fünften Platz, der in diesem Jahr möglicherweise ebenfalls zur Königsklasse führt.
