Levante sich: castro feiert rettung – und kritisiert laliga!

Ein Jubelsturm in Valencia! Luís Castro, der Trainer von Levante UD, atmete sichtlich erleichtert auf, nachdem sein Team den Klassenerhalt in der LaLiga gesichert hatte. Die Erleichterung war ihm anzusehen, doch er nahm die Gelegenheit auch, um Kritik an der Liga zu üben – eine Ansage, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte.

Castro schwärmt von der verbundenheit zum verein

Castro schwärmt von der verbundenheit zum verein

Die Freude über die Rettung ist immens, und Castro betonte die besondere Bindung, die er zu seinem Team und den Fans empfindet. „Der Gefühlszustand, den ich für sie habe, glaube ich, den haben sie auch für mich. Es gibt gegenseitigen Respekt und Zuneigung“, erklärte er in einem Interview. Besonders hervorzuheben ist seine emotionale Verbindung zum Levante, den er für immer in seinem Herzen tragen wird. „Ich werde Levante immer in meinem Herzen tragen“, so Castro.

Doch die Erleichterung über den Klassenerhalt überschattet nicht die Kritik, die Castro an der Organisation der LaLiga übt. Er bemängelte die zeitliche Nähe der Copa del Rey Final zum Saisonende und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Vorbereitung der Teams. „Die Liga hat ein sehr hohes Niveau, aber es müssen einige Dinge geändert werden. Die Copa del Rey Final sollte nicht vor dem Ende der Meisterschaft ausgetragen werden, oder Spiele im Endspurt sehr nah beieinander liegen“, so der Portugiese.

Ein Marathon mit Hindernissen. Castro beschrieb die Saison als einen „Marathon“, der von zahlreichen Widrigkeiten geprägt war. „Es wurde uns nichts leicht gemacht. Wir hatten viele Dinge gegen uns.“ Er lobte die Leistung des Betis, die dem Standard entsprechen sollte, der in jedem Spiel erwartet werden sollte. „Was der Betis heute mit seiner Stammelf getan hat, ist das, was in jedem Spiel passieren sollte.“

Die Entscheidung, trotz der WM-Pause mit Stammspielern antreten zu lassen, sei richtig gewesen. „Die Spieler, die jetzt die Weltmeisterschaft haben, sollten auch von Anfang an spielen, und das sollte in jedem Stadion der Fall sein.“ Er zeigte sich stolz auf seine Mannschaft und die gesamte Organisation des Vereins. „Ich bin sehr stolz auf alle Granotas, die im Verein und außerhalb sind.“

Die Bindung zwischen Trainer und Mannschaft ist offensichtlich. Castro betonte, dass er jeden Tag hart arbeitet und gemeinsam mit seinen Spielern Höhen und Tiefen erlebt. „Es ist eines der Teams, die ich mein Leben lang in meinem Herzen tragen werde.“

Auch die Frage nach Carlos Espí, einem talentierten Spieler, wurde angesprochen. Castro äußerte sich respektvoll über die Entscheidung des spanischen Nationaltrainers und betonte, dass Espí eine Bereicherung für jedes Team der Welt wäre. Er wollte sich jedoch nicht in die Entscheidungsfindung des Nationaltrainers einmischen.

Die Rettung des Levante ist mehr als nur ein sportlicher Erfolg – sie ist ein Beweis für den Kampfgeist und die Entschlossenheit eines Teams, das sich gegen alle Widrigkeiten durchgesetzt hat. Und Luís Castro hat mit seiner offenen Art und seiner Kritik an der Liga einen bleibenden Eindruck hinterlassen.