Sensationell! shi und gonzález dominieren das cantones-grand-prix

Ein furioser Auftakt in die neue Wettkampfsaison: Shengji Shi aus China und die mexikanische Athletin Alegna González haben beim XXXIX. Internationalen Grand Prix von Kantones – Trofeo Sergio Vázquez triumphiert. Die Veranstaltung, die dieses Jahr einen neuen Parcours präsentierte, bot packende Rennen und zeigte, dass die Weltklasse-Marcher wieder voll im Einsatz sind.

Die rückkehr der königin: pérez zeigt kampfgeist

Besonders erfreulich war die Rückkehr der geborenen Marcherin María Pérez aus Granada, die nach sieben Monaten Pause wieder an den Start ging. Die olympische und mehrfache Weltmeisterin musste sich zwar mit dem dritten Platz begnügen, zeigte aber eine beeindruckende Leistung, insbesondere angesichts der stärkeren Konkurrenz. Ihre Zeit von 1:32.48 unterstreicht ihren unbändigen Willen und ihre Ambitionen für die kommende Saison. Pérez selbst äußerte sich zufrieden mit ihrem Comeback, betonte aber, dass ihre Rivalinnen bereits einen höheren Wettkampf-Rhythmus aufweisen.

Das Rennen der Frauen wurde von Alegna González (1:32.21) gewonnen, die sich bereits bei den Weltmeisterschaften 2025 in Tokio als zweitbeste Marcherin der Welt etabliert hat. Sofia Fiorini, ebenfalls mit einer Silbermedaille von Weltmeisterschaften im Gepäck, sicherte sich den zweiten Platz in 1:32.33. Der Kampf um die Medaillen war bis zur letzten Runde spannend und zeigte die hohe Leistungsdichte im internationalen Marcher-Feld.

Chinesischer triumph im herrenrennen: shi setzt sich durch

Chinesischer triumph im herrenrennen: shi setzt sich durch

Auch im Herrenrennen wurde es bis zum Schluss dramatisch. Shengji Shi (1:23:23), ein gerade einmal 19 Jahre junger Athlet aus China, setzte sich in einem packenden Duell gegen seinen Landsmann Chenjie Li (1:23:25) durch. Der Japaner Keisuke Hara (1:23:53) komplettierte das Podium. Paul McGrath aus Spanien belegte als Zwölfter den ersten Platz für seine Nation, was die Dominanz der asiatischen Athleten in diesem Rennen deutlich machte. Die chinesische Mannschaft demonstrierte eindrucksvoll ihre Stärke und setzte einen klaren Akzent für die kommenden Wettkämpfe.

Die neue Streckenführung offenbarte zudem taktische Möglichkeiten, die von den Athleten geschickt ausgenutzt wurden. Die Zuschauer wurden Zeuge eines Spektakels, das die Faszination des Wettkampfsmarchierens einmal mehr unter Beweis stellte. Die Ergebnisse dieses Grand Prix sind ein deutliches Signal: Die Saison verspricht packende Duelle und neue Überraschungen.