Letzte tickets für die wm 2026: drama um italien und ein geheimdienst-skandal
Heute Nacht entscheidet sich, ob Italien zum dritten Mal in Folge eine WM verpasst. Die Azzurri müssen in Sarajewo gegen Bosnien-Herzegowina gewinnen, sonst fliegt der Vierfach-Weltmeister raus. Parallel dürften in Mexiko zwei weitere Teams jubeln – oder in Tränen auflösen.
Italien zittert, europa lacht
Matteo Politano hat noch nie eine WM gespielt. Mit 32 Jahren könnte es seine letzte Chance sein. „Wir alle wissen, worum es geht“, sagt er. Die italienische Presse wirft der Mannschaft schon jetzt vor, zu defensiv zu trainieren. Dabei spielt nicht nur Sport: Ein bosnischer TV-Sender behauptet, ein angeblicher Soldat habe im italienischen Trainingslager Spionage betrieben. Die FIFA ermittelt.
Die restlichen drei europäischen Tickets verteilen sich auf Schweden – Polen, Kosovo – Türkei und Tschechien – Dänemark. Alle Spiele beginnen um 20.45 Uhr. Wer verliert, hat 3,5 Jahre Pause – bis zur nächsten WM.

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Während Europa die K.-o.-Keule schwingt, duellieren sich in Mexiko vier vermeintliche Außenseiter um zwei Plätze. DR Kongo trifft um 23 Uhr auf Jamaika, morgen früh um 5 Uhr folgt Bolivien gegen Irak. Für den Sieger winkt nicht nur das Ticket, sondern auch ein Gruppenlos, das theoretisch Brasilien oder Frankreich zuteilen kann.
Die WM 2026 wird mit 48 Teams die größte aller Zeiten. Sie beginnt am 11. Juni im Azteken-Stadion und endet am 19. Juli im New-Jersey-Stadion. Die Erweiterung war umstritten – jetzt ist sie Realität. Die letzten sechs Startplätze sind heute Nacht weg. Danach heißt es: Abwarten, wer das erste große Fußball-Festival in USA, Kanada und Mexiko sprengt.
