Lens weigert psg-fristwunsch – lfp muss farbe bekennen
Der RC Lens spielt Poker. Paris will das Liga-Spiel am 11. April verschieben, um sich auf das Champions-League-Viertelfinale gegen Liverpool vorzubereiten. Lens sagt Nein – und zwar laut.

Warum lens paris’ terminwunsch blockiert
Die Ablehnung kam am Montag per Pressemitteilung, jetzt schaltete sich Benjamin Parrot ein. Der Geschäftsführer des Tabellendritten sagt zu L'Équipe: „Wir haben nichts gegen den PSG. Aber wenn die LFP die Ligue 1 nicht verteidigt, wer dann?“ Der Verband hat das letzte Wort, doch Parrot glaubt nicht an ein Happy End. Klubpräsident Joseph Oughourlian spitzt auf LinkedIn zu: „Wenn es um Gerechtigkeit geht, prallen Ideen. Ich habe wenig Illusionen.“
Der PSG beruft sich auf Erfahrung. Erst im März ließ die Liga den Vorverlegungswunsch gegen Nantes durchgehen, damit die Pariser sich auf Chelsea konzentrieren konnten. Der Klub will dieselbe Regel: mehr Erholung, weniger Risiko. Berater Luis Campos sagt RMC Sport: „Die beste Entscheidung ist ein anderes Datum. Das hilft nicht nur uns, sondern dem französischen Fußball.“
Die Tabelle lügt nicht. Lens hofft auf den Meister-Titel, die Meisterschaft ist so eng wie seit Jahren nicht. Ein Nachholtermin würde die Nordklub-Maschine aus dem Tritt bringen – genau das will Parrot verhindern. Die LFP tagt in dieser Woche. Entscheidung fällt Freitag.
