Lautaro träumt laut: zurück zu racing – inter-kapitän plant emotionale heimkehr
Lautaro Martínez zögert keine Sekunde. In einem Radiogespräch mit Racing Radio legt der argentinische Weltmeister offenbare Sehnsüchte offen: „Ich will meinen Kindern zeigen, wie die Leute in Avellaneda für mich singen.“ Der Inter-Kapitän hat noch drei Jahre Vertrag in Mailand, doch sein Herz schlägt weiter für Racing Club.
„Ich versuche meine frau zu überzeugen“
Die Familie steht im Mittelpunkt. Martínez‘ Frau hält die Fäden in der Hand – und bisher in der Handbremse. „Sie unterstützt mich, aber es gibt Schulpläne, Lebensplanung, eine komplette Umstrukturierung“, sagt der 26-Jährige. Die physische Verfassung spielt ebenfalls mit: „Ich fühle mich top, aber irgendwann wird der Körper ein Zeichen setzen.“
Gleichzeitig nennt er ein konkretes Ziel: mindestens ein weiteres Jahr auf höchstem Niveau, bevor er sich in die argentinische Primera División verabschiedet. Der Zeitplan bleibt offen, der Wunsch konkret.

Milito winkt als präsident
Die Verbindung ist eng. Diego Milito, Präsident von Racing und Heldenstatus-Inhaber vom Inter-Triplet-Jahr 2010, telefoniert laut Martínez „jede Woche“ mit ihm. „Er war schon da, als ich noch ein Junge war. Nach meiner Verletzung schrieb er sofort und wir analysierten die aktuelle sportliche Misere von Racing.“ Der Klub schwankt im Tabellenmittelfeld – für Martínez ein weiterer Grund, sich einzumischen.
Bei einem spontanen Besuch im Trainingsgelände El Cilindro empfing ihn Coach Gustavo Costas mit offenen Armen: „Bleib hier, spiel die WM und komm zurück“, rief er dem Stürmer zu. Die Szene kursiert seither in Fan-Whatsapp-Gruppen als GIF – Symbolbild einer unstillbaren Sehnsucht.

Inter bleibt vorerst die bühne
Realistisch bleibt Martínez. Mit 21 Liga-Toren in dieser Saison führt er die Nerazzurri in Richtung Meisterschaft. Ein vorzeitiger Abgang wäre sportlich ein Schlag ins Kontor, wirtschaftlich ein Verlust von etwa 90 Millionen Euro Marktwert. „Ich habe noch viel zu gewinnen in Europa“, sagt er, ohne Datum zu nennen.
Doch die Leidenschaft für Racing ist keine Marketing-Phrase. Martínez‘ Debüt für die Akademie lag im März 2015; heute trägt er die Kapitänsbinde der Albiceleste. Wenn er von Avellaneda spricht, bricht seine Stimme leicht. „Die Menschen haben mir Mut gemacht, als ich noch nichts hatte. Diese Schuld zahle ich zurück.“
Der Countdown läuft still. Ein Jahr, vielleicht zwei, dann könnte der Toro erneut durch den Tunneleingang von Estadio Presidente Perón galoppieren – und ein ganzes Stadion wird erzittern.
