Laura nolte triumphiert erneut: olympia 2026 und vielleicht sogar 2030?
- Gold-hattrick in sicht? noltes ambitionen nach dem olympia-sieg
- Verlegene freude: dank an deborah levi
- Vier jahre an der spitze: noltes beeindruckende bilanz
- Die gejagten: noltes blick auf die konkurrenz
- Lisa buckwitz: silber und weiter-ambitionen
- Starke deutsche leistung: ein eiskanal im deutschen besitz
Gold-hattrick in sicht? noltes ambitionen nach dem olympia-sieg
Laura Nolte zeigte in Cortina d’Ampezzo erneut ihre Dominanz im Zweierbob und sicherte sich die Goldmedaille. Nach ihrem Erfolg lächelte die Weltklasse-Pilotin verschmitzt, als sie auf die Frage nach den Olympischen Spielen 2030 in La Plagne angesprochen wurde. „La Plagne hat natürlich einen besonderen Platz in unserem Herzen. Da hatten wir unseren ersten Weltcupsieg zusammen. Also ja, gucken wir mal, was die Zukunft bringt“, so Nolte.

Verlegene freude: dank an deborah levi
Bei ihrer Antwort blickte Nolte verlegen zu ihrer erfolgreichen Anschieberin Deborah Levi. Eigentlich sei nach den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo der Plan gewesen, ihre Karriere zu beenden. „Ich glaube, das haben wir uns jetzt beide so ein bisschen anders überlegt. Es macht einfach noch super viel Spaß“, verriet die 27-Jährige. Es sei ein Privileg, diesen Sport auch als Beruf ausüben zu können.

Vier jahre an der spitze: noltes beeindruckende bilanz
Seit vier Jahren ist Laura Nolte die unangefochtene Bob-Königin. Ihr außergewöhnliches Talent bewies sie auch in den Dolomiten eindrucksvoll. Seit ihrem Durchbruch bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 gewann sie im Zweierbob vier Weltcups und einen WM-Titel. In Cortina d’Ampezzo distanzierte sie ihre Teamkollegin Lisa Buckwitz um deutliche 0,53 Sekunden nach vier Läufen.
Die gejagten: noltes blick auf die konkurrenz
„Wir wissen, wir sind die Gejagten. Die anderen wissen: Sie müssen etwas Besonderes schaffen, um uns zu schlagen“, analysierte Nolte die Situation. Diese Dominanz wolle sie auch in den kommenden Jahren beibehalten – möglicherweise sogar bis zu den Winterspielen in Frankreich. Die Konkurrenz wird sich also weiterhin strecken müssen, um gegen das deutsche Bob-Team bestehen zu können.
Lisa buckwitz: silber und weiter-ambitionen
Auch Lisa Buckwitz, die nach Gold als Anschieberin von Mariama Jamanka 2018 in Pyeongchang nun eine Medaille als Pilotin gewann, plant ihre sportliche Zukunft fortzusetzen. „Ich fahre auf jeden Fall noch weiter“, betonte die 31-Jährige. „Mal schauen, wie viele Jahre noch. In diesem Moment kann ich mir nicht vorstellen, 2030 an den Start zu gehen. Aber man weiß nie.“
Starke deutsche leistung: ein eiskanal im deutschen besitz
Der Erfolg von Nolte und Buckwitz unterstreicht die Stärke des deutschen Bob-Teams. Die deutsche Dominanz im Eiskanal bleibt bestehen, und die beiden Athletinnen haben bewiesen, dass sie auch in Zukunft zu den Top-Favoritinnen gehören werden. Die kommenden Wettkämpfe versprechen spannende Duelle und weitere Erfolge für den deutschen Bob-Sport.