Lask und altach: cupfinale mit kühbauer-plan und kalajdzic-wm-ambitionen
Klagenfurt befeuert die Hoffnungen: Im ÖFB-Cupfinale gegen Altach am Freitag will der LASK nicht nur den langersehnten Titel holen, sondern auch Sasa Kalajdzic einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur WM ermöglichen. Ein Duo steht im Fokus, ein Plan wird geschmiedet.

Kühbauers taktische finesse und kalajdzics torhunger
Didi Kühbauer, der bereits im Vorjahr mit dem WAC den Pokal gewann, glaubt an seinen Plan. Er will die Erfahrung nutzen, um Altach zu überwinden. Doch es ist nicht nur die taktische Brillanz des Trainers, sondern auch die Formstärke von Sasa Kalajdzic, die den Linzer Höhenflug in dieser Saison ausmachen. Der Stürmer, nach einer schwierigen Phase, scheint endlich wieder in Topform zu sein und will mit Toren überzeugen.
Denn Kalajdzics Streben nach der WM ist kein Geheimnis. Nach fünf Treffern in den letzten fünf Spielen und einem spektakulären Freistoßtor gegen Hartberg ist der 2,00-Meter-Mann wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Seine Rückkehr in die Nationalmannschaft ist greifbar, und ein Titelgewinn am Freitag könnte den entscheidenden Anstoß geben.
Fitness als Schlüssel: Kühbauer machte keine Kompromisse. „Nur weil du in Deutschland und England getroffen hast, kannst du nicht hier kommen und Halbgas geben“, mahnte er Kalajdzic, der die Botschaft verstanden hat. Die Wintervorbereitung war intensiv, und die Ergebnisse sprechen für sich.
Die Bilanz in der Hinrunde war bescheiden – kein Tor und kein Assist in acht Bundesliga-Einsätzen. Doch diese Zeiten scheinen vorbei. Kalajdzic hat bewiesen, dass er wieder zu den Gefährlichsten in der Liga gehört. Er ist nicht nur ein Vollstrecker, sondern auch technisch versiert, ein „Ästhet“ am Ball, wie Kühbauer ihn beschreibt.
Auch im Bundesliga-Bunde sind die Linzer voll dabei im Titelrennen. Ein weiterer Erfolg würde ihnen die Möglichkeit geben, die Meisterschaft anzupeilen. Und mit einem Pokaltitel in der Tasche wären die Chancen auf einen Platz im WM-Zug für Kalajdzic deutlich größer.
Kühbauer selbst hält sich mit großen Versprechungen zurück. „Den ersten Titel zu erringen ist eine super Geschichte, aber ich will nicht zu viel darüber reden. Wir leben lieber im Jetzt“, sagte er. Er konzentriert sich auf das Wesentliche: die Vorbereitung und das Team.
Die Augen richten sich nun nach Klagenfurt. Kann der LASK die Sensation wiederholen und den Pokal nach Linz holen? Kann Sasa Kalajdzic seine WM-Träume wahr machen? Die Antwort gibt das Spiel am Freitag.
