Kleindienst kämpft um wm-ticket: comeback in gladbach?
Borussia Mönchengladbach bangt nicht nur um die internationalen Plätze, sondern auch um die Fitness seiner Stürmer. Tim Kleindienst, der lange verletzte Nationalstürmer, kehrte diese Woche ins Mannschaftstraining zurück – ein Hoffnungsfunke für Trainer Eugen Polanski und ein kühner Traum für den 30-Jährigen selbst: Die Fußball-Weltmeisterschaft rückt näher.

Die meniskus-hölle und der weg zurück
Die Verletzung am 10. Mai 2025, ein gerissener Meniskus, hatte Kleindienst einen tiefen Strich durch die bisherige Saison gezogen. Nach einigen Kurzeinsätzen im November, die jedoch zu einer erneuten Reizung des Knies führten, drohte der Traum vom Comeback zu platzen. Doch der Wille des Angreifers scheint unerschütterlich. „Diese Woche ist es brutal wichtig, ihn heranzuführen. Ihm wieder das Gefühl für die Mannschaft, für den Mannschaftssport zu geben“, so Trainer Polanski in der Bild-Zeitung.
Die Trainingseinheit am Mittwoch, bei der Kleindienst etwa eine Stunde lang mit seinen Teamkollegen auf dem Platz stand, bevor er eine individuelle Einheit anfügte, war ein erster Schritt. Die Entscheidung, ob und wann er im Bundesliga-Endspurt eingesetzt wird, hängt von seinem körperlichen Zustand und der Einschätzung des Trainerstabs ab. Der letzte Spieltag als realistisches Ziel – und die kühne Hoffnung auf eine Nominierung für die WM – sind weiterhin im Gespräch.
Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Kleindienst muss beweisen, dass er nicht nur körperlich, sondern auch mental bereit ist, wieder voll durchzustarten. Die Konkurrenz im Sturm ist groß, aber der Wille, für Deutschland aufzurennen, scheint stärker zu sein als jede Verletzung. Bleibt zu hoffen, dass Kleindienst seinen Traum verwirklichen kann und Deutschland einen zusätzlichen Angreifer für die Weltmeisterschaft zur Verfügung steht. Die nächsten Tage werden entscheidend sein.
