Las palmas riskiert in sieben tagen alles – präsident ramírez zieht die notbremse

Sieben Tage, drei Spiele, ein ganzes Jahr Hoffnung. Miguel Ángel Ramírez, Präsident der UD Las Palmas, hat den Countdown gestartet: Werden die Gelben direkt aufsteigen oder doch nur über die Play-offs rutschen? Die Antwort fällt zwischen Sonntag in Eibar und dem 5. April gegen Huesca.

Der präsident packt aus

„Diese Woche wird uns für immer zeigen, ob wir noch an Platz eins oder zwei schnuppern dürfen“, sagte Ramírez gestern in UD Radio. Nach dem 32. Spieltag bei Eibar empfängt seine Mannschaft Granada (Donnerstag) und Huesca (Sonntag) – ein Programm, das er ohne Umschweif als „Saison-Schicksal“ bezeichnet.

Ramírez kennt die Rechnung: neun Punkte bedeuten Anschluss an die Aufstiegsränge, weniger als vier würden die Play-off-Plätze zum Maximum machen. Der 56-Jährige redet nicht um den heißen Brei herum: „Wenn wir hier versagen, müssen wir uns damit abfinden, dass die Direkt-Rückkehr in die Primera nur noch ein Traum bleibt.“

Trainer garcía bekommt rückendeckung – egal wie’s läuft

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Doch der Klubchef schickt auch ein Signal nach hinten: Selbst eine Mini-Krise dürfe „niemanden die Arme sinken lassen“. Noch acht Partien würden folgen, „und wir schwimmen bis zum Schluss“. Der Verweis auf die Play-offs ist kein Trostpflaster, sondern Realpolitik: „Auch über die Barreras geht’s nach oben.“

Dabei schützt Ramírez seinen Coach Luis García mit dem Handschuh. Die Vertragsverlängerung liegt schon auf dem Tisch – unabhängig vom Ausgang der Saison. „Wer ihm nicht zugesteht, wie er unser Spiel veredelt hat, dem ist nicht zu helfen“, wettert der Präsident. Der Asturier habe „eine erste Runde geliefert, die man sich in Insel-Träumen malt“ und dürfe nun die zweite Drehzahl aufdrehen.

Die Botschaft an die Anhängerschaft ist klar: Kein Jammern, kein Kater, wenn der Gegner trifft. „Projekte brauchen Luft, nicht Druck“, sagt Ramíhez und zählt auf: Elf Spieltage, 33 mögliche Punkte, ein offenes Ende. Die Rechnung klingt einfach. Die Wahrheit wird zwischen Ipurúa und Gran Canaria stehen – und sie dauert nur sieben Tage.