Land rover defender d350 im test: unaufhaltsam in der saudischen wüste

Der land rover defender d350: ein robuster allrounder

Der Land Rover Defender hat sich von einem reinen Militärfahrzeug zu einem luxuriösen Reisemobil entwickelt, ohne dabei seine Geländegängigkeit zu verlieren. Unter dem Dach der „House of Brands“-Philosophie von Land Rover bleibt der Defender dem Ruf seines Namens treu, auch wenn er von einem Leiterrahmen auf eine moderne Karosseriekonstruktion umgestiegen ist. Wir haben den D350 im anspruchsvollen Gelände Saudi-Arabiens getestet.

Kraftvolle leistung im sand: der d350 motor

Kraftvolle leistung im sand: der d350 motor

Der D350, ausgestattet mit einem 3,0-Liter-Sechszylinder-Dieselmotor, liefert eine beeindruckende Leistung von 350 PS und ein Drehmoment von 700 Nm. Er bewältigt jede Situation mühelos und verbraucht dabei, angesichts eines Leergewichts von fast 2,5 Tonnen, relativ wenig Kraftstoff. Der Verbrauch liegt bei 8,5-9,3 Litern pro 100 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 191 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt in 6,4 Sekunden.

Design: robust und unverwechselbar

Design: robust und unverwechselbar

Die typische Robustheit und Solidität des Defender spiegelt sich auch im aktuellen Modell wider. Das Facelift für 2026 bringt subtile Änderungen mit sich, darunter eine neue Lichtsignatur, aktualisierte Stoßfänger und dunkle Rückleuchten. Die Grundform bleibt erhalten: eine hohe, massive Front, glatte Seitenlinien und das Reserverad auf dem Heck. Die Länge der 110er-Version beträgt 5.018 mm (ohne Reserverad 4.758 mm), die Breite 2.105 mm (mit Spiegeln), die Höhe 1.972 mm und der Radstand 3.022 mm.

Innenraum: luxus trifft auf funktionalität

Innenraum: luxus trifft auf funktionalität

Der Innenraum der aktuellen Defender-Generation unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern. Nicht mehr nur Minimalismus und Robustheit, sondern auch hochwertige Materialien und eine sorgfältige Verarbeitung stehen im Vordergrund. Das Update für 2026 bringt einen neuen 13,1-Zoll-Touchscreen für das Infotainmentsystem, der schneller und intuitiver zu bedienen ist. Zahlreiche physische Bedienelemente steuern weiterhin Klima und Geländefunktionen. Das digitale Kombiinstrument misst 12,3 Zoll und ist teilweise anpassbar.

Geländetauglichkeit: meister im sand

Geländetauglichkeit: meister im sand

Die saudische Wüste bot den idealen Test für den Defender D350 auf verschiedenen Untergründen wie Schotter, Fels und weichem Sand. Dank der dedizierten Fahrprogramme meistert das Fahrzeug jede Herausforderung. Der Wählhebel ermöglicht die Auswahl zwischen verschiedenen Modi wie Sand, Schlamm und Schnee. Eine Bergabfahrhilfe unterstützt bei steilen Gefällen. Die Federung absorbiert Unebenheiten effektiv, egal ob Luftfederung oder Stahlfedern verbaut sind.

Stärken und schwächen des defender d350

Stärken und schwächen des defender d350

Vorteile:

  • Unaufhaltsame Geländegängigkeit
  • Geräumiger Innenraum (insbesondere die 110er-Version)
  • Ergonomischer Innenraum mit vielen Ablagemöglichkeiten

Nachteile:

  • Der Heckklappenausschnitt kann bei wenig Platz problematisch sein
  • Hoher Preis: ab 95.900 Euro für die 110er-Version mit Dieselmotor

Technische daten im überblick

Technische daten im überblick

Motor3,0-Liter-Turbodiesel mit Mild-Hybrid-Technologie
Zylinder6
Leistung350 PS
Drehmoment700 Nm
AntriebAllradantrieb
Getriebe8-Gang-Automatik
Beschleunigung (0-100 km/h)6,4 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit191 km/h
Leergewicht2.436 kg