Lakers zerlegen wolves, wembanyama versenkt celtics – nba-nacht der superstars

Luka Dončić und Austin Reaves schreiben in der Crypto.com Arena ein Drehbuch, das selbst Hollywood alt aussieht: 31 Punkte jeder, 120:106 gegen die Minnesota Timberwolves, dazu ein Triple-Double für den Slowenen – die Lakers siegen ohne LeBron James zum dritten Mal in dieser Saison gegen dieselben Gegner, die sie im Vorjahr in Runde eins rauskegelten.

Dončić und reaves lassen wolves erfrieren

17 Fehlwürfe aus den ersten 21 Versuchen – normalerweise ein Todurteil. Doch was folgt, ist ein K.O. in zwei Akten. Reaves trifft nach der Pause wie am Fließband, Dončić dirigiert, brettert und passt, Deandre Ayton räumt unter den Brettern ab. Minnesota schaut zu: Julius Randle und Anthony Edwards erzielen zusammen 28 Punkte, so viel wie Dončić allein. Die Bank rettet die Statistik, nicht das Spiel – 61 Punkte von der Reserve, doch am Ende zählt nur die Pleite.

Die West-Table spuckt ein klares Bild aus: Die Lakers klettern, die Wolves bleiben auf der Stelle stehen. Die Revanche ist perfekt, der Knoten geplatzt.

Wembanyama lässt boston erstarren

Wembanyama lässt boston erstarren

In San Antonio rollt der nächste Franzosen-Tsunami. Victor Wembanyama versenkt die Boston Celtics mit 39 Punkten, trifft acht Dreier – Karrierebestwert – und beweist, dass 2,24 Meter plus Handle kein Cheat-Code, sondern Realität sind. Jaylen Brown fliegt nach einem Disput mit den Refs, Derrick White stemmt 34 Punkte gegen die Niederlage, Jayson Tatum kommt in der Schlussphase auf -5 heran – doch Stephon Castle antwortet von downtown, De’Aaron Fox kocht die Uhr aus, Spurs gewinnen 125:116.

Die Celtics kassieren die erste Niederlage seit Tatums Rückkehr, San Antonio bleibt heiß wie Texas im Juli.

Warriors stolpern erneut – buzelis schreibt geschichte

Warriors stolpern erneut – buzelis schreibt geschichte

Die Krise der Golden State Warriors wird zur Serie. Ohne Curry, ohne Splash, ohne Plan – dafür mit Matas Buzelis, der in der Overtime die Klinge zieht. 41 Punkte, Step-Back-Dreier, Karrierebestwert, Chicago gewinnt 130:124. Josh Giddey liefert ein Triple-Double ab, Tre Jones addiert 22 Punkte, während die Warriors vier Akteure auf 17 Zähler parken – keine Führung rettet das Chaos.

Die Tabelle nagt an den Kaliforniern, die Playoff-Ränge entfernen sich mit jedem Buzzer. Die Bulls feiern nicht nur einen Sieg, sondern eine Zukunft.

Die Nacht gehört den Jungstars – und der NBA gehört wieder die Story, die niemand bestellt, aber jeder sehen will.