Krieg verdrängt basketballklubs: tel aviv spielt in belgrad

Der Nahost-Krieg hat den europäischen Spitzenbasketball erreicht. Maccabi Tel Aviv, Hapoel Tel Aviv und Dubai Basketball verlassen ihre Heimstätten – und spielen ihre EuroLeague-Partien künftig in Belgrad, Sofia und Sarajevo. Ein Einschnitt, der zeigt, wie weit der Schatten dieses Krieges reicht.

Drei klubs, drei neue heimstädte

Die Entscheidung ist gefallen. Maccabi Tel Aviv bezieht die Aleksandar Nikolic Hall in Belgrad als vorübergehende Heimspielstätte. Hapoel Tel Aviv weicht nach Sofia aus, während Dubai Basketball seine Heimpartien in Sarajevo bestreiten wird. Keine Übergangsphase, keine sanfte Eingewöhnung – der Umzug gilt sofort.

Auch im EuroCup trifft es einen israelischen Klub: Hapoel Jerusalem wird seine Heimspiele ebenfalls in Belgrad austragen, allerdings nicht in derselben Halle wie Maccabi. Jerusalem spielt in der Ranko Zeravica Sports Hall. Zwei israelische Teams, eine Stadt, zwei verschiedene Arenen – Belgrad wird damit zum inoffiziellen Ausweichstandort des israelischen Basketballs.

Was die euroleague dazu sagt

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Die EuroLeague gibt sich vorsichtig. Man werde „die Entwicklung der Lage weiterhin beobachten