Krause stürmt auf bestzeit: diamond league-sensation in doha!
Gesa Krause, die Hindernis-Hoffnung Deutschlands, hat in Doha für Furore gesorgt. Nicht über ihre Paradedisziplin, sondern überraschend über 1.500 Meter legte sie eine Vorstellung hin, die sprach: Persönliche Bestzeit und ein vierter Platz in einem hochkarätigen Feld!

Die triererin schlägt zurück – und übertrifft erwartungen
Die Diamond League in Doha war für Gesa Krause eine Art Experiment, ein Testlauf im Vorfeld der EM in Birmingham. Doch was dann geschah, ist kaum zu glauben. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad bewies die 33-Jährige, dass sie nicht nur über die Hindernisse zu den Weltspitze gehört. Ihre Zeit von 4:04,28 Minuten katapultierte sie nicht nur auf eine persönliche Bestzeit, sondern auch ins Rampenlicht der internationalen Athleticszene.
Die Stärke von Krause liegt zweifellos in ihrer Kämpfermentalität. Die WM-Dritte von Doha 2019 bewies einmal mehr, dass sie sich auch unter extremen Bedingungen nicht unterkriegen lässt. Wie sie selbst sagte: „Ich habe mich wirklich reingehängt und bin froh über die Zeit.“
Doch es ist mehr als nur eine gute Zeit. Es ist ein Zeichen, dass der Formaufbau für die EM in Birmingham auf Kurs ist. Krause selbst hat klare Ziele: „Eine neue Bestzeit und eine Medaille – das ist mein Anspruch.“ Nach ihren Goldmedaillen 2016 in Amsterdam und 2018 in Berlin will sie nun auch in Birmingham glänzen.
Die Konkurrenz? Die Äthiopierin Birke Haylom siegte mit 3:59,89 Minuten, blieb als einzige unter der Vier-Minuten-Marke. Doch Krause bewies, dass sie in der Lage ist, mit der Weltelite mithalten zu können. Ein vierter Platz in diesem starken Feld ist mehr als nur ein Ergebnis – es ist eine Botschaft.
Während Armand Duplantis, der Überflieger im Stabhochsprung, aufgrund seiner Hochzeitsreise fehlte, sorgte Emmanouil Karalis mit 5,92 Metern für den Sieg. Cordell Tinch gewann den Hürdenlauf, während Emma Zapletalova mit einem nationalen Rekord und Weltjahresbestzeit über 400 Meter Hürden brillierte. Robin Ganter erreichte über 200 Meter den achten Platz, Skadi Schier lief eine persönliche Bestleistung über 400 Meter, während Davisleydi Velazco im Dreisprung mit 15,13 Metern eine Weltjahresbestleistung erzielte.
Krause selbst betonte, dass sie sich mit dem Hindernislaufen noch nicht vollends zufrieden gibt. „Ich habe das Gefühl, ich bin mit dem Hindernis-Thema noch nicht durch“, sagte sie. Und das ist gut so, denn die Saison ist noch lang und die EM in Birmingham wartet. Die Leistung in Doha ist der Beweis: Gesa Krause ist bereit für die Herausforderung.
