Kontroverse entscheidung: cta entschuldigt sich – und belohnt alberola rojas!

Ein Aufschrei in der Fußballwelt! Der Technische Schiedsrichterkomitee (CTA) hat sich in seiner wöchentlichen Analyse umstrittener Szenen erneut in der Kritik gesehen – und hat diesmal nicht nur Fehler eingeräumt, sondern auch die Festlegung des Schiedsrichters für das prestigeträchtige Copa del Rey-Finale durchgereicht. Die Frage nach dem nicht gegebenen Elfmeter an Mbappé gegen Girona beschäftigt die Fans und Experten gleichermaßen.

Ein fehlurteil mit sternchen

Die offizielle Erklärung des CTA liest sich wie ein Lehrstück in juristischer Taktik. Zunächst wird eingeräumt, dass die Situation durchaus als Elfmeter gewertet werden konnte. Doch anstatt die Entscheidung von Javier Alberola Rojas unmissverständlich zurückzunehmen, wird sich hinter dem Deckmantel der „interpretativen Natur“ der Szene versteckt. Der VAR wurde demnach nicht hinzugezogen, da kein „eindeutiger Beweis“ für einen klaren Fehler vorlag. Eine haarfeine Argumentation, die bei vielen Fans für Unverständnis sorgt.

Die CTA-Analyse selbst beschreibt die Situation detailliert: „Nach einem Dribbling des Angreifers von Real Madrid gegen einen Verteidiger von Girona im Strafraum versucht der lokale Spieler, die offensive Aktion fortzusetzen. In diesem Moment kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen beiden Spielern, bei der es einerseits einen Kontakt des Armes des Verteidigers mit dem Gesicht des Stürmers und andererseits fast gleichzeitig einen Kontakt mit dem Stützebein des Angreifers gibt, alles aufgrund der Dynamik und Trägheit der Aktion. Infolge dieser Auseinandersetzung fällt der angreifende Spieler zu Boden.“

Der Schiedsrichter, der die Szene mit freier Sicht beurteilte, entschied, dass das Spiel weiterlaufen soll. Eine Entscheidung, die auf seinem Ermessen beruhte, da er keine eindeutigen Elemente für eine Strafe sah. Doch der CTA sieht es anders: „Der Spielerverteidiger, mit ausgestrecktem Arm, um nach dem sicheren Innendribbling des Stürmers Platz zu gewinnen, trifft den lokalen Spieler ungestüm ins Gesicht und erzeugt so ein Hindernis für den Angreifer, der die Chance verliert, den Ball zu nutzen, der ihm zur Verfügung steht. Daher ist diese Aktion nach Ansicht des CTA als Elfmeter gewertet werden kann.“

Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch: Der CTA räumt ein, dass die Aktion als „unbedacht“ gewertet werden kann, rechtfertigt aber gleichzeitig die Nicht-Intervention des VAR mit der fehlenden „eindeutigen Beweislage“. Eine Erklärung, die viele als reine Formsache abtun.

Alberola rojas pfeift das finale – eine belohnung trotz kontroverse?

Alberola rojas pfeift das finale – eine belohnung trotz kontroverse?

Um es noch pikantener zu machen: Javier Alberola Rojas, der Schiedsrichter des umstrittenen Spiels, wurde für das Copa del Rey-Finale zwischen Real Sociedad und Atlético Madrid bestimmt. Eine Entscheidung, die von vielen als unangebracht empfunden wird. Die RFEF rechtfertigt die Wahl mit der „ausgezeichneten Saison“ des Schiedsrichters, doch der Zweifel bleibt: Ist dies eine Belohnung für seine Leistung oder eine Botschaft an die Öffentlichkeit, dass Fehler im Fußball offenbar toleriert werden, wenn sie dem großen Ganzen dienen?

Das Team um Jorge Figueroa Vázquez (VAR), Daniel Trujillo Suárez (AVAR) und Luis Mario Milla (AVAR 2) wird Alberola Rojas unterstützen. Ob diese Unterstützung ausreichen wird, um die Kontroverse um das Finale zu überschatten, bleibt abzuwarten. Die Fans sind gespannt – und skeptisch.