Kölner haie drehen ingolstadt mit doppelschlägen – so sicherten sie den sieg
- Spannungsgeladener abend in köln: haie besiegen ingolstadt
- Blitzstart der gäste: ingolstadt überrascht die haie
- Glücklicher anschlusstreffer: aubry gleicht aus
- Doppelschlag wendet das blatt: kemiläinen und niedenz schlagen zu
- Unterzahl-tor und neuer ausgleich: ingolstadt kontert
- Entscheidender doppelschlag im schlussdrittel: macleod und macinnis machen den sack zu
- Neuer verteidiger für die playoffs: nutivaara verstärkt die haie
- Ausblick: nächstes spiel in münchen
Spannungsgeladener abend in köln: haie besiegen ingolstadt
Die Kölner Haie haben am Freitagabend einen wichtigen Heimsieg gegen den ERC Ingolstadt gefeiert. Mit einem Endstand von 6:3 (1:2, 3:1, 2:0) unterstrichen die Haie ihre Position an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nach dem erfolgreichen Start aus der Olympia-Pause mit einem klaren Sieg gegen Dresden, wollten die Kölner ihre Heimserie fortsetzen. Doch die Gäste aus Ingolstadt hatten sich einiges vorgenommen.

Blitzstart der gäste: ingolstadt überrascht die haie
Was niemand erwartete, war der fulminante Start der Ingolstädter. Bereits in der 3. Minute traf Daniel Pietta zur Führung für den ERC. Nur zwei Minuten später erhöhte Myles Powell auf 0:2, und die Haie gerieten ins Schwimmen. Die Kölner hatten Glück, dass ein weiterer Schuss der Gäste nur den Pfosten traf und somit nicht mit einem Zwei-Tore-Rückstand ins Spiel gingen. Der Fehlstart der Haie war perfekt – ein Weckruf für Trainer und Mannschaft.

Glücklicher anschlusstreffer: aubry gleicht aus
In der 16. Minute gelang den Haien der glückliche Anschlusstreffer durch Louis-Marc Aubry. Ein scharfer Pass von Kevin Niedenz wurde zwar verfehlt, landete aber unglücklich am Schlittschuh des Stürmers und trudelte ins Tor. Die Schiedsrichter überprüften die Situation, entschieden aber, dass es sich nicht um eine aktive Kickbewegung handelte und gaben den Treffer. Dieser Moment gab den Kölnern neuen Schwung.
Doppelschlag wendet das blatt: kemiläinen und niedenz schlagen zu
Nach einer turbulenten ersten Drittel fanden die Haie im zweiten Abschnitt zu ihrer gewohnten Spielweise zurück. Mit einem Doppelschlag drehten sie das Spiel. Zuerst traf Valtteri Kemiläinen zum Ausgleich (23. Minute), dann erhöhte Kevin Niedenz auf 3:2 (25. Minute). Die Kölner Halle bebte, und die Stimmung kippte zugunsten der Hausherren. Doch Ingolstadt gab nicht auf.

Unterzahl-tor und neuer ausgleich: ingolstadt kontert
Als Sam Ruopp eine Strafe absitzen musste, nutzten die Ingolstädter die Gelegenheit. Riley Barber glich in Unterzahl zum 3:3 aus (28. Minute). Doch die Freude der Gäste währte nur kurz. Kurz vor dem Drittelende konterten die Haie und gingen durch Patrick Russell erneut in Führung (39. Minute). Er erwischte den Torhüter Brett Brochu im kurzen Eck kalt.

Entscheidender doppelschlag im schlussdrittel: macleod und macinnis machen den sack zu
Im Schlussdrittel drängten die Ingolstädter auf den Ausgleich, doch die Kölner Defensive hielt stand. Eine Strafzeit gegen Morgen Ellis (55. Minute) sollte sich als entscheidend erweisen. In Unterzahl kassierten die Gäste das 3:5 durch Gregor MacLeod (56. Minute). Nur 15 Sekunden später erhöhte Ryan MacInnis auf 6:3 und besiegelte den Sieg der Haie. Ein Doppelschlag, der die Partie endgültig zugunsten der Kölner entschied.
Neuer verteidiger für die playoffs: nutivaara verstärkt die haie
Vor dem Spiel gegen Ingolstadt gaben die Haie die Verpflichtung von Markus Nutivaara bekannt. Der finnische Verteidiger hat einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben und soll die Mannschaft im Kampf um den Titel verstärken. Der 31-Jährige bringt viel Erfahrung aus der National Hockey League (NHL) mit, wo er in 292 Spielen zum Einsatz kam. Die Haie freuen sich über die Verstärkung.
Ausblick: nächstes spiel in münchen
Mit dem Sieg gegen Ingolstadt haben die Haie ihre Heimserie erfolgreich abgeschlossen. Am Sonntag geht es nun zum EHC Red Bull München (16:30 Uhr). Dort erwartet die Kölner eine schwere Aufgabe. Doch mit der aktuellen Form und dem neu gewonnenen Selbstvertrauen sind die Haie gut gerüstet für das Spitzenspiel.
