Koblenz feiert trotz niederlage: stimmungslastige heimpremiere!
Die Kunstturnvereinigung Koblenz (KTV) hat zwar ihre Bundesliga-Heimpremiere gegen den SC Cottbus mit 33:45 verloren, doch die Atmosphäre in der Halle war alles andere als gedrückt. Rund 490 Zuschauer sorgten für eine „richtig geile Stimmung“, wie die Turner selbst anerkennend feststellten – ein Beweis für die Euphorie, die nach dem lang ersehnten Aufstieg in die Bundesliga herrscht.

Drei jahre zweite liga sind vergessen
Nach 13 Jahren in der Zweitklassigkeit war der Aufstieg für die KTV ein Meilenstein. Das Team von Trainer Ralf Schall zeigte bereits im Vorfeld mit dem Sieg gegen den Siegerländer KV, was möglich ist. Doch gegen Cottbus offenbarte die Mannschaft noch kleine Schwächen, insbesondere am Pauschenpferd, wo individuelle Fehler teuer zu Bußen waren.
Kapitän Angelo Schall betonte nach dem Wettkampf, dass die Mannschaft sich zwar ärgert, aber vor allem wegen der verpassten Chance auf einen Sieg: „Ich glaube, man ärgert sich nur deshalb ein bisschen, weil wir hätten gewinnen können.“ Ein bemerkenswertes Statement von einem Aufsteiger, der sich dem etablierten Vierten der Vorsaison misst.
Der Zusammenhalt im Team ist Trumpf
Die Stärke der KTV liegt nicht nur im Können, sondern auch im starken Zusammenhalt. Schall kümmert sich um die jüngeren Sportler und gibt ihnen Rückhalt. „Es fühlt sich an, als würde ich die Jungs schon ewig kennen“, so der erfahrene Kapitän, der bereits in seiner sechzehnten Saison für die KTV turnt.
Ralf Schall, der Coach, fordert von seinen Schützlingen vor allem eines: Zufriedenheit mit der eigenen Leistung, unabhängig vom Ergebnis. Und die Hoffnung auf den Klassenerhalt ist groß. Neuzugang Daniel Wörz bringt positive Energie ins Team: „Wir sind positiv gestimmt und geben unser Bestes, dass wir das früh genug eintüten können.“
Die kommenden Aufgaben werden zeigen, ob die Koblenzer ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen und das Ziel Klassenerhalt erreichen können. Doch eines ist klar: Die Fankurve wird auch weiterhin für eine „richtig geile Stimmung“ sorgen.
