Handballerinnen auf dem weg zum em-titel: nach wm-silber folgt der nächste coup!
Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft hat im vergangenen Jahr für Furore gesorgt und sich als feste Größe im internationalen Handball etabliert. Nach dem sensationellen WM-Silber im Dezember folgt nun eine makellose EM-Qualifikation, die der Konkurrenz ein klares Signal sendet: Deutschland ist bereit, um die europäische Spitze zu erobern.
Die konkurrenz schluckt
Die Auslosung zur Handball-EM 2026 in Kattowitz wird für die DHB-Frauen zu einem Test, denn sie gehören nun zu den Top-Losen. Neben Weltmeister Norwegen und dem Olympia-Zweiten Frankreich sind sie für die anderen Teams zu einem unbequemen Gegner geworden. Alina Grijseels, die Spielmacherin der Mannschaft, betonte bereits vor dem erfolgreichen Abschluss der Qualifikation gegen Belgien, dass man nicht mehr unterschätzt wird. Der klare Sieg gegen Belgien unterstrich diese Entwicklung eindrucksvoll.

Ein blick in die zukunft: em-endrunde in fünf ländern
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der EM-Endrunde im Dezember, die erstmals in fünf Ländern ausgetragen wird. Ob Deutschland in der Türkei, Polen, Rumänien, Tschechien oder der Slowakei antreten wird, entscheidet sich am Donnerstag. Ein Ortswechsel während des Turniers ist ebenfalls möglich, was die Vorbereitung erschwert. Ein Rückkehr nach Kattowitz, wo die Mannschaft bereits so erfolgreich war, ist ausgeschlossen, da man im selben Lostopf mit dem Gastgeber Polen gelost wird.

Der konkurrenzdruck im dhb-team steigt
Der Erfolg der Nationalmannschaft hat nicht nur im Ausland für Aufsehen gesorgt, sondern auch im eigenen Team den Konkurrenzdruck erhöht. Mit Rückkehr von Stammspielerinnen und dem Aufstieg junger Talente wie Chiara Rohr oder Jana Walther ist der Talentpool gewachsen. Die jungen Spielerinnen haben bereits mit ihren Leistungen im Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien und Belgien ein deutliches Zeichen gesetzt.

Das ziel: die erste em-medaille seit 1994
Nach drei Europameisterschaften in Folge mit Platz sieben ist das Ziel klar: Deutschland will endlich wieder auf das Treppodest. Bundestrainer Markus Gaugisch hat bereits nach dem Länderspiel in Hamm betont, dass die Erwartungen gestiegen sind. Es kann sein, dass du durch halb Europa reist und durch die Setzung früh auf einen Top-Gegner triffst.“ Die Spielerinnen sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen und die Fans mit einer erfolgreichen EM-Teilnahme zu begeistern.
