Knie-alarm bei como: fabregas muss weinen, baturina springt ein
Cesc Fabregas hat auf dem Rasen von Como die Zähne zusammengebissen – vergeblich. Nach einem Schlag aufs rechte Knie schwankte der spanische Stürmer schon in der 8. Minute, humpelte weiter, schüttelte ab, versuchte zu laufen. Doch in der 33. Minute war Schluss: Er fiel auf die Knie, winkte Richtung Bank, bat um Auswechslung. Die Schmerzen waren zu groß.

Jesus rodriguez folgt auf fabregas – und wird selbst zum patienten
Als Ersatzmann Jesús Rodriguez in der 34. Minute das Feld betrat, ahnte niemand, dass er nur 120 Sekunden später dieselbe Grätsche wiederholen würde. Ein Zweikampf, ein Umknicken, ein Quietschen im Stadionlautsprecher. Rodriguez blieb liegen, riss sich die Haare, schlug mit der Faust auf den Rasen. Die Como-Anhänger verstummten. Baturina war bereits gewärmt, sprintete erneut zur Linie. Innerhalb von drei Minuten wechselte Fabregas zweimal – diesmal unfreiwillig.
Die erste Diagnose: Prellung und Verdacht auf Innenbanddehnung. Am Montag folgt die MRT-Untersuchung, die den genauen Ausfallzeitraum klärt. Trainer Fabregas, der mit Rodriguez zusammen in der Kabine verschwand, bestätigte nach dem 1:1 gegen Monza nur: „Es sieht nicht gut aus.“
Der Schlag für Como: Rodriguez war mit fünf Toren und vier Vorlagen der Top-Scorer der Larios, Baturina kommt aus der B-Elf, hat 90 Minuten Saisonspielzeit. Die nächsten Partien gegen Lecce und Atalanta fallen in die entscheidende Abstiegsphase. Fabregas muss nun mit dem Nachwuchs planen – oder im Wintertransferfenster zugreifen. Die Zeit drängt, die Knie nicht.
