Klopp-poker um real: watzke macht’s deutlich!

Madrid tobt! Im fieberhaften Kampf um die Präsidentschaft des Real Madrid hat ein Name für Aufsehen gesorgt: Jürgen Klopp. Der branchenerfahrene Enrique Riquelme insinuerte, der ehemalige BVB-Trainer könnte die neue Nummer eins an der Seitenlinie werden – doch Watzke bringt die Pläne jäh ins Wanken.

Watzkes klare ansage: klopp hat andere prioritäten

Die Gerüchte um ein mögliches Engagement von Jürgen Klopp beim Real Madrid kursierten heiß, doch Hans-Joachim Watzke, einst sein Chef beim BVB, dämpfte die Euphorie im spanischen “AS”. “Er ist ein großartiger Trainer, das hat er immer bewiesen. Aber er hat derzeit keinerlei Absicht, irgendeine Mannschaft zu trainieren. Ein neuer Vertrag? Unvorstellbar. Er weiß, was er zu tun hat, und ein Traineramt ist im Moment kein Thema für ihn.” Watzke, der seit Jahren eine enge Beziehung zu Real pflegt, kennt Klopp bestens und betonte, dass es immer wieder Gespräche gibt, aber diesmal sei es anders.

Die Fantasie der Fans beflügelt jedoch ein weiterer Aspekt: Riquelme präsentierte kurz zuvor Erling Haaland als Wunschtransfer, was die Spekulationen um einen kompletten Umbruch in Madrid weiter anheizte. Watzke konterte mit einem Augenzwinkern: “Ich weiß sehr gut, was er denkt. Haaland bewundert Real Madrid und würde gerne für sie spielen – nächste Saison aber noch nicht. Er liebt diesen Verein und macht kein Geheimnis daraus. In zwei, drei Jahren vielleicht, aber im Moment spielt er ganz klar für Manchester City.”

Ein Detail, das oft übersehen wird: Klopp ist seit Januar 2025 als Head of Global Soccer bei Red Bull tätig und konzentriert sich auf die strategische Ausrichtung des gesamten Fußballnetzwerks des Konzerns. Seine Zeit beim FC Liverpool ist vorbei, aber er scheint sich in seiner neuen Rolle wohlzufühlen. Marc Kosicke, Klopps Berater, bestätigte dies gegenüber der “Süddeutschen Zeitung”: “Jürgen Klopp ist glücklich in seiner Rolle bei Red Bull und hat keine Ambitionen, als Trainer in einem Klub zu arbeiten.”

Pérez’ respekt für dortmund – und watzkes hochachtung

Pérez’ respekt für dortmund – und watzkes hochachtung

Trotz des intensiven Konkurrenzkampfes um die Präsidentschaft schätzt Real Madrid die Beziehung zu Borussia Dortmund. Watzke lobte Florentino Pérez: “Wir pflegen seit zwölf Jahren eine hervorragende Beziehung und sie haben Borussia Dortmund immer respektiert. Was Florentino in dieser Zeit geleistet hat, ist unglaublich.” Ein Kompliment, das zeigt: Auch abseits des Spielfelds herrschen Respekt und Anerkennung.

Die Suche nach dem neuen Real-Trainer zieht sich also weiter hin. Während Riquelme mit ambitionierten Namen um Stimmen wirbt, scheint Jürgen Klopp vorerst eine andere Richtung einzuschlagen. Die Frage ist: Wie lange kann Real Madrid auf seine Dienste verzichten?