Kimmich und co. könnten bei wm-triumph millionen-prämie kassieren
Der Traum vom fünften Stern wird teuer. Richtig teuer. Nach Informationen des SID steht fest: Sollte die DFB-Elf im Sommer 2026 in den USA, Mexiko und Kanada den WM-Titel holen, winkt Joshua Kimmich und seinen Kollegen eine historische Rekordprämie. 400.000 Euro pro Spieler? Vergiss es. Der Betrag wird deutlich höher ausfallen.
Der deal steht kurz vor dem segen
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig bestätigt: „Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, gibt es mehr als in Katar, weil deutlich mehr reinkommt.“ Konkrete Zahlen nennt er nicht – verständlich. Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren. Jonathan Tah verrät: „Wir sind kurz davor, alles zu unterschreiben. Es sieht sehr gut aus.“
Die Grundzüge stehen: Früh-Aus bedeutet Prämie gegen null. WM-Titel bedeutet fetten Bonus. So einfach ist das. Die Spieler sind sich sicher, dass sie es schaffen können. Deshalb auch keine harten Verhandlungen. „Dafür wollen wir hinten raus, wenn wir Weltmeister werden, einen Schnaps mehr“, sagt Rettig mit einem Grinsen.

Die inflation trifft selbst den fußball
Zwischen 1954 und 2026 liegen Welten – und nicht nur sportlich. Die Helden von Bern bekamen für den historischen Triumph 200 D-Mark Einsatzprämie plus 1000 Mark für den Titel. Dazu gab es einen Fernseher, einen Lederkoffer und einen Motorroller. Heute? Da reden wir über Beträge, mit denen man ganze Straßenzüge kaufen könnte.
2014 waren es noch 300.000 Euro pro Spieler. 2022 sollten es 400.000 Euro werden – kam ja nichts dabei, nach dem Vorrunden-Debakel. Jetzt also der nächste Versuch. Mit mehr Geld, mehr Druck, mehr Erwartungen. Die FIFA zahlt in Dollar, die Kosten für das Turnier explodieren, der DFB baut Puffer ein. Pragmatismus pur.

Historie als mahnung und motivation
Die deutsche Fußballgeschichte kennt beides: Prämienkämpfe und unglaubliche Taten. 1974 musste Franz Beckenbauer hart kämpfen, bis 70.000 Mark und ein VW-Käfer auf dem Tisch lagen. 1990 als Teamchef erhöhte sich die Summe auf 125.000 Mark. Immer dieselbe Geschichte: Je größer die Erwartung, desto höher die Prämie.
Doch diesmal ist alles anders. Die Spieler verzichten auf Rabattkäufe. Sie wollen den Titel. Den fünften Stern. Dafür spielen sie auch umsonst. Aber wenn es klappt? Dann werden sie bezahlt. Höchstrichterlich. Und Rettig hat recht: Mehr wird es auf jeden Fall. Viel mehr.
Die Rechnung ist einfach: Fußball spielen, Titel holen, abkassieren. Der Rest ist Geschichte. Oder besser: wird Geschichte, wenn Kimmich am 19. Juli 2026 als erster Kapitän nach Franz Beckenbauer eine deutsche Mannschaft zum Weltmeistertitel führt. Dann zählt nur noch eine Zahl – und die beginnt mit einer Million.
