Kim kalicki: olympia-traum erfüllt, zukunft bleibt ungewiss
- Kim kalicki lässt karriereende offen – ein blick hinter die kulissen
- Knapp am podest vorbei: vierter platz im zweierbob
- Ein triumph trotz fehlender medaille
- Schwere lungenentzündung und psychische belastung
- Zukunft ungewiss: priorität gesundheit
- Ein möglicher abschied vom bob-sport?
- Weitere informationen und links
Kim kalicki lässt karriereende offen – ein blick hinter die kulissen
Nach den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo hat Bob-Pilotin Kim Kalicki ihre sportliche Zukunft ungewiss gelassen. Die 28-jährige Wiesbadenerin zeigte bei den Wettkämpfen eine starke Leistung, verpasste aber knapp mit dem Zweierbob eine Medaille. Trotzdem schwingt eine große Zufriedenheit mit, gepaart mit dem Wunsch, auf ihre Gesundheit zu achten.

Knapp am podest vorbei: vierter platz im zweierbob
Nur 0,15 Sekunden fehlten Kim Kalicki und ihrer Anschieberin Talea Prepens zur ersehnten olympischen Medaille. Der vierte Platz im Zweierbob war dennoch ein Erfolg, wie Kalicki im Interview mit der ARD betonte: „Leider war die letzte Fahrt zu schlecht, aber wir haben unser Bestes gegeben und da kann man dann nix machen, ne?“ Die Athletin wirkte sichtlich erleichtert und glücklich über die gezeigte Leistung.

Ein triumph trotz fehlender medaille
Die Teilnahme an den Olympischen Spielen selbst ist für Kalicki ein großer Triumph, insbesondere angesichts der gesundheitlichen Herausforderungen, die sie in den letzten Monaten bewältigen musste. „Es ist ein Triumph, dass ich hier stehe. Zwischenzeitlich war das nicht so sicher, wie und ob ich überhaupt noch mal irgendwo stehen darf“, erklärte sie. Dieser Gedanke verdeutlicht die enorme Willensstärke der Sportlerin.
Schwere lungenentzündung und psychische belastung
Kalicki hatte ein schweres Dreivierteljahr hinter sich. Eine schwere Lungenentzündung im vergangenen Sommer zwang sie zu einem Kampf um ihre Gesundheit, der sechs Wochen dauerte. Zu den physischen Beschwerden kamen auch psychische Belastungen hinzu, die die Athletin offen ansprach. „Da hatte ich die letzten Monate ganz schön Probleme“, gestand sie.

Zukunft ungewiss: priorität gesundheit
Bereits vor den Spielen hatte Kalicki angedeutet, dass diese möglicherweise ihre letzten sein könnten. Nun lässt sie ihre Zukunft offen. „Ich weiß nicht, ob und wie es für mich sportlich weitergeht“, sagte sie. Ihre Priorität liegt nun auf ihrer Gesundheit. Sie möchte in sich hineinhorchen, Gespräche mit ihrer Familie führen und auf ihre psychische Verfassung achten.

Ein möglicher abschied vom bob-sport?
Die Entscheidung, ob es sich um ihr letztes Rennen handelte, wird Kalicki in Ruhe treffen. Es ist verständlich, dass sie nach den Strapazen der letzten Monate einen Schritt zurücktreten und sich auf ihr Wohlbefinden konzentrieren möchte. Die Olympischen Spiele waren für sie ein emotionales und sportliches Highlight, das sie mit Stolz und Dankbarkeit zurückblickt.
Weitere informationen und links
Die vollständige Berichterstattung finden Sie auf hessenschau.de. Dort finden Sie auch das Videointerview mit Kim Kalicki und weitere Hintergrundinformationen zu ihrer Karriere.
