Kennet eichhorn: eintracht stellt weichen – bayern schaltet nach
Kennet Eichhorn kann sich aussuchen, wer ihn zuerst holt. Die Eintracht will den 18-jährigen Außenbahnspieler sofort für die Profi-Gruppe binden, Bayern hat intern bereits die Scouting-Akte auf Vordermann gebracht. Die Uhr tickt.

Frankfurts plan: sofortige leih-rückholung
Die Hessen verhandeln mit Eichhorns Beratern über einen Profivertrag bis 2029, den er im Sommer unterschreiben soll – dann sofort an den aktuellen Klub zurückverliehen, damit er in der 3. Liga Spielpraxis sammelt. Der Trick: Frankfurt sichert sich die Lizenz, bevor Bayern oder Leipzig offiziell klopfen.
Intern liegt ein Papier auf Sportvorstand Markus Krösches Schreibtisch: Gehaltsstruktur, Prämien, Upgrade der Ausrüstung. Alles fertig, nur Eichhorns Unterschrift fehlt. Der Spieler selbst schweigt – er trainiert weiter mit der deutschen U-19, schießt in Leverkusen drei Tore in zwei Testspielen und flüstert Kollegen zu: „Ich will Stammplatz, egal wo.“
Bayern beobachtet das Prozedere aus der zweiten Reihe. Chefscout Max Eberl hat Videoanalysen mit Nagelsmann-Handnotizen auf dem Laptop – ein Hinweis, dass der Rekordmeister den nächsten Musiala nicht aus der Hand geben will. Die Münchener Strategie: warten, bis Eintrachts Angebot publik wird, dann mit einem Konter daherkommen, der die Frankfurter Preisgrenze sprengt.
Die entscheidende Woche steht bevor. Am Freitag trifft Eichhorn mit seinem Berater Sascha Breese ein letztes Mal mit Eintracht-Bosses Krösche zusammen. Wer zuerst unterschreibt, bestimmt die Richtung. Der Rest ist nur noch Show.
