Kaymer patzt: traumstart bei der pga championship im sand!
Philadelphia – Ein Albtraum für Martin Kaymer! Nach einem vielversprechenden Auftakt hat der 41-Jährige bei der PGA Championship dramatisch Federn lassen müssen. Fünf Bogeys in den ersten sieben Löchern katapultierten den ehemaligen Major-Sieger aus den Top-Positionen – ein Rückschlag, der seine Ambitionen auf ein starkes Turnier ernsthaft gefährdet.

Der fehlstart, der alles veränderte
Die Bedingungen in Aronimink waren alles andere als leicht: kalter Wind und herausfordernder Kurs. Doch was dann geschah, war für Kaymer und seine Fans schlichtweg schockierend. Die ersten sieben Löcher ließen ihn mit fünf Bogeys dastehen – eine Leistung, die kaum zu erklären ist. Der Abstand zur Spitze wuchs in Windeseile, und der Traum vom zweiten Major-Titel seit 2010 schien in weite Ferne zu rücken. Die Fans staunten, die Experten diskutierten: Wie konnte es nur zu diesem Zusammenbruch kommen?
Doch Kaymer gab sich nicht auf. In der zweiten Hälfte seiner Runde zeigte er dann wieder sein Können, mit drei Birdies und drei weiteren Bogeys. Das reichte jedoch nicht mehr, um den immensen Schaden wiedergutzumachen. Mit 142 Schlägen (67+75) liegt er deutlich hinter der Spitze. Ein Ergebnis, das auch an seine Leistungen in der LIV-Tour in Erinnerung ruft – dort kämpfte er ebenfalls mit wechselndem Erfolg.
Hideki Matsuyama präsentierte sich derweil in Topform und beendete seine Runde mit einer starken 67. Stephan Jäger, der ebenfalls einen fulminanten Start hingelegt hatte, war beim Abschluss seiner Runde noch lange nicht am ersten Tee.
Die Frage, die nun im Raum steht: Kann Kaymer sich von diesem Rückschlag erholen und doch noch eine Rolle im Turnier spielen? Oder ist der Traum vom Major-Sieg endgültig geplatzt? Die Antwort wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Kaymers Leistung ist ein eindringliches Beispiel dafür, wie schnell sich im Golfsport die Verhältnisse ändern können – und wie wichtig es ist, auch in schwierigen Momenten einen kühlen Kopf zu bewahren.
