Katsigiannis kehrt mit 43 in die bundesliga zurück – und bringt die halle zum lachen
Es gibt Comebacks, die man plant. Und dann gibt es das von Nikolas Katsigiannis. Der 43-Jährige stand vergangenes Wochenende plötzlich wieder zwischen den Pfosten der Handball-Bundesliga – nicht weil er es gesucht hatte, sondern weil schlicht niemand anderes da war.
Wie ein torwart-trainer zum notfall-keeper wurde
Die Ausgangslage war denkbar chaotisch: Joel Birlehm, der Stammtorwart der TSV Hannover-Burgdorf, lag mit einer Magen-Darm-Erkrankung flach. Die zweite Mannschaft konnte keinen Ersatz abstellen, weil sie selbst ein wichtiges Spiel zu bestreiten hatte. Also klopfte man bei jemandem an, der eigentlich längst die Handschuhe an den Nagel gehängt hatte. Katsigiannis, seit Mitte Januar als Torwart-Trainer bei den Niedersachsen tätig, sagte Ja.
In der 26. Minute der Partie gegen Göppingen löste er den glücklosen Simon Gade ab. Das Spiel endete 22:28. Einen Ball parieren konnte er nicht. Und trotzdem war dieser Kurzeinsatz das Gesprächsthema des Wochenendes.

Das lachen der zuschauer war unbezahlbar
Katsigiannis selbst beschreibt die Szene mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und Humor. „Die Reaktionen des Trainerteams, mich dann auf einmal in Spielkleidung zu sehen, das war schon verrückt
