Katharina schmid: olympische abschiedsvorstellung und fahnenträger-hoffnung
- Abschied in sicht: katharina schmid bei ihren letzten olympischen spielen
- „Eine wahnsinnsehre“: schmid träumt von der rolle als fahnenträgerin
- Drei kandidatinnen, sechs stars im rennen um die fahne
- Öffentliche abstimmung entscheidet: wer darf die fahne tragen?
- Silberne erinnerungen und blick nach vorn
- Keine wehmut: schmid freut sich auf das olympia-abenteuer
Abschied in sicht: katharina schmid bei ihren letzten olympischen spielen
Katharina Schmid, eine der erfolgreichsten deutschen Skispringerinnen, wird bei den kommenden Olympischen Spielen in Italien ihre letzte große Aufgabe bestreiten. Nach der Saison ist Schluss mit der aktiven Karriere. Die 29-Jährige blickt jedoch mit großer Vorfreude auf das sportliche Finale und nicht mit Wehmut. Sie hat sich bewusst für diesen Schritt entschieden und freut sich auf alles, was noch kommt.

„Eine wahnsinnsehre“: schmid träumt von der rolle als fahnenträgerin
Für Schmid wäre die Ehre, als deutsche Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier in Mailand eine unvergessliche Erfahrung. „Ich glaube, so eine Chance bekommt man wirklich nur einmal im Leben“, so die siebenfache Weltmeisterin. Gerade bei ihren letzten Olympischen Spielen wäre dies ein ganz besonderes Zeichen. Die Vorstellung, ihr Team anzuführen, erfüllt sie mit Stolz und Motivation.

Drei kandidatinnen, sechs stars im rennen um die fahne
Neben Schmid wurden auch Ramona Hofmeister (Snowboard) und Laura Nolte (Bob) vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als mögliche Fahnenträgerinnen nominiert. Bei den Herren stehen Leon Draisaitl (Eishockey), Johannes Rydzek (Kombination) und Tobias Wendl (Rodeln) zur Wahl. Die Entscheidung fällt nach einer öffentlichen Abstimmung.
Öffentliche abstimmung entscheidet: wer darf die fahne tragen?
Die öffentliche Abstimmung über die deutschen Fahnenträger für die Eröffnungsfeier läuft noch bis Dienstag. Der DOSB wird die endgültige Entscheidung am Donnerstag bekannt geben. Die Spannung ist groß, wer die Ehre zuteil wird, Deutschland bei der Eröffnung der Olympischen Spiele vertreten zu dürfen.
Silberne erinnerungen und blick nach vorn
Schmid blickt auf zwei silberne Medaillen von der Normalschanze bei den Olympischen Spielen 2018 und 2022 zurück. Diese Erfolge sind Meilensteine ihrer Karriere. Doch sie fokussiert sich nun auf das Hier und Jetzt und will ihre letzten Wettkämpfe in vollen Zügen genießen. Die Vorbereitung ist abgeschlossen, die Form stimmt.
Keine wehmut: schmid freut sich auf das olympia-abenteuer
„Es ist tatsächlich nur Vorfreude“, betont Schmid. Sie hat sich bewusst von jeglicher Wehmut distanziert und konzentriert sich voll und ganz auf das bevorstehende Olympia-Abenteuer. Sie ist bereit für die letzten großen Momente und möchte alles aus dieser einmaligen Chance herausholen. Die Olympischen Spiele sind für sie ein emotionaler Abschied vom aktiven Sport.
