Katastrophenkicker der 27. serie-a-runde: perin & co versenken fantacalcio-träume
Matteo Perin schrieb Geschichte – nur leider die falsche. Der Juventus-Keeper kassierte gegen Roma drei Gegentore, kassierte von Gazzetta den Fantavoto 2 und katapultierte sich damit auf Platz eins der peinlichsten 27. Spieltags.
Die flop-elf: ein notenspiegel volierter rot
Im 4-3-3 der Enttäuschung steht Perin ganz allein zwischen den Pfosten. Vor ihm ein Abwehrbollwerk aus Pappkameraden: Rugani (3,5) verschuldete alle Treffer von Udinese gegen Florenz, Luca Pellegrini (4) strampelte sinnlos, Siebert (4,5) und Pongracic (4,5) wirkten wie gelangweilte Statisten.
Im Mittelfeld schlichen Harroui (4), Zalewski (4,5) und Malinovskyi (4,5) mit Gelb-Malus durch die Runde, als hätten sie vergessen, dass Fantacalcio kein Freundschaftsspiel ist. Spitzenreiter des Grauens: Gudmundsson (4) und Kean (4,5), flankiert vom mit Rot bestraften Pinamonti (4,5).

Was das für manager bedeutet
Wer diese Namen auf der Aufstellungsliste hatte, kann seine Saisonziele wohl vergessen. Die Punktausbeute der Riege: ein mageres 46,5 aus 110 möglichen Zählern. Die Konsequenz: Mini-Rückstand auf die Tabellenspitze wird zur Schufterei, Head-to-Head-Duelle werden zur Lotterie.
Die Kurve zeigt nach unten – und das kurz vor den Play-offs. Die Zeit für Transfers schrumpft, die Nervosität wächst. Kein Wunder, dass auf den Portalen schon das erste "Spieltag 28: Wildcard oder nicht?"-Gejammer beginnt.

Der blick nach vorne
Die 28. Runde rückt näher, das Transferfenster klafft nur noch 48 Stunden. Wer jetzt nicht umschichtet, versinkt im Mittelmaß. Die Gewinner dieses Wochenendes? Die Manager, die schon vor Wochen auf Consigli, Maignan oder Silvestri umgestiegen sind. Sie lächeln, während Perin & Co die Kellerkinder trösten. Der Fantacalcio ist kein Spaß mehr – er ist ein Spiegelbild der italienischen Woche: hart, gnadenlos und voller Überraschungen.
