Karate-em in frankfurt: deutsche hoffnungsträger bereit!
Frankfurt fiebert! Die 61. Karate-Europameisterschaft beginnt heute in der Eissporthalle und verspricht packende Duelle und spannende Wettkämpfe. Für das deutsche Team gilt es, im eigenen Land zu bestehen und um Medaillen zu kämpfen – mit Mia Bitsch und Roman Raiswich als vielversprechenden Hoffnungsträgern.
Heimvorteil als schlüssel zum erfolg
Die kurze Anreise und die Unterstützung der heimischen Fans sollen den Athleten zusätzlichen Auftrieb geben. Der Druck ist zwar spürbar, doch die Möglichkeit, vor einem begeisterten Publikum zu kämpfen, wird von den Sportlern als großen Vorteil gesehen. Besonders für Mia Bitsch, die mit ihren vier EM-Titeln im Leistungsklassen-Bereich bereits eine beeindruckende Bilanz vorweisen kann, ist die Atmosphäre in der Frankfurter Eissporthalle ein echter Motivationsschub.
“Vor einem heimischen Publikum zu kämpfen, gibt einem nochmal diesen Extra-Push. Ich freue mich einfach riesig, hier zu sein“, erklärte Bitsch kurz vor dem Start der EM. Ihr Bruder und Bundestrainer Noah Bitsch weiß um die besondere Dynamik: „Im Trainingsraum ist er mein Trainer und zu Hause ist es mein Bruder. Ich glaube, dass es eher ein Vorteil ist, weil ein Vertrauen herrscht, das wir schon immer haben.“

Raiswich jongliert mit abi und em-träumen
Auch Roman Raiswich, der in der Gewichtsklasse -75 Kilogramm an den Start geht, schätzt die Vorteile der Heim-EM. „Normalerweise hat man einen Jetlag, man ist dann nicht so gut gelaunt, aber hier passt alles“, so der junge Nordhesse, der im Parallel dazu noch um sein Abitur kämpfen musste. Die Vorbereitung war also alles andere als entspannt:
