Juventus: spalletti bautet die alte dame zur abwehrfestung um!
Nach einem Februar, der sich wie eine Alptraum anfühlte, hat Juventus Turin unter der Leitung von Luciano Spalletti eine beeindruckende Transformation vollzogen. Der italienische Meister präsentiert sich nun als eine Abwehrfestung, die selbst die stärksten Angriffe mühelos abwehrt – ein Wandel, der die Serie A in Atem hält.

Von der krise zur stabilität: wie spalletti das ruder herumriss
Nur wenige Wochen zuvor schien die Situation aussichtslos. Juventus gab in nur 29 Tagen 21 Gegentore und wirkte in der Defensive anfällig. Die Doppelbelastung mit der Serie A und der Champions League, gepaart mit einigen Platzverweisen, nagte an den Nerven und führte zu einer deutlichen Ergebniskrise. Doch Spalletti bewies seine Klasse und fand die richtigen Antworten – und das ohne Panik ausbrechen zu lassen. Er glaubte an seine Spieler und arbeitete ruhig und methodisch an der Stabilisierung der Defensive.
Das Ergebnis ist überwältigend: Juventus steht nun auf dem vierten Platz der Tabelle, nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer Milan. Die Bianconeri sind nicht nur punktemäßig stark, sondern auch in der Tordifferenz konkurrenzfähig - sie liegen hier sogar auf dem zweiten Platz, nur knapp hinter den Rossoneri.
Ein Schlüssel zum Erfolg ist die herausragende Leistung von Gleison Bremer. Der brasilianische Verteidiger, der nach einer Verletzungspause wieder zu alter Stärke gefunden hat, ist das Herzstück der Abwehr. „Wenn Bremer hält, spielt Juventus ohne Angst“, so Beobachter. Auch Lloyd Kelly hat sich unter Spalletti zu einem zuverlässigen Abwehrspieler entwickelt und kann flexibel sowohl in der Vierer- als auch in der Dreierkette eingesetzt werden. Pierre Kalulu ergänzt das Trio und bietet zusätzliche taktische Optionen.
Manuel Locatelli filtert vor der Abwehrkette und Andrea Cambiaso kann sich dank der soliden Defensive vermehrt auf seine Offensivaufgaben konzentrieren. Die einzelnen Puzzleteile haben sich zu einem starken Ganzen zusammengefunden – einer Abwehr, die kaum zu knacken ist.
Die Stabilität in der Defensive ermöglicht es Spalletti, variabler zu taktieren und das Spielsystem an den Gegner anzupassen. Die Konsequenz: Juventus Turin ist zurück im Kampf um die Champions-League-Plätze und die Frage ist nicht, ob, sondern wann die alte Dame den dritten Platz von Milan überholt.
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