Juventus nach galatasaray-aus: comolli spricht über schmerz und mögliche sperre

Schock und enttäuschung nach dem champions league aus

Damien Comolli, der CEO von Juventus Turin, zeigte sich nach dem Ausscheiden im Champions League Achtelfinale gegen Galatasaray zutiefst betroffen. Das 3:2 nach Verlängerung reichte nicht, um das 5:2 aus dem Hinspiel wettzumachen. Comolli gestand offen, dass er die Niederlage nur schwer verarbeiten könne. Er äußerte die Befürchtung, dass er sich jahrelang davon erholen müsse.

Comollis angst vor einer weiteren sperre

Comollis angst vor einer weiteren sperre

Der Juventus-Chef äußerte sich auch besorgt über eine mögliche Sperre durch die UEFA. Er ist bereits von der italienischen Liga gesperrt, nachdem es zu Vorfällen im Spiel gegen Inter Mailand gekommen war. "Ich werde versuchen, nicht auch von der UEFA gesperrt zu werden", erklärte Comolli auf dem Financial Times Business of Football Summit in London. Er kritisierte zudem die Schiedsrichterentscheidung, insbesondere die Rote Karte gegen Kelly, als "absolut frustrierend".

Kritik an der schiedsrichterbesetzung

Comolli stellte die Kompetenz des Schiedsrichters in Frage, der erst zehn Champions League Spiele geleitet hatte. "Wie kann man einen solchen Schiedsrichter für ein Spiel mit so hohem Einsatz auswählen?", fragte er. Die Rote Karte habe den entscheidenden Wendepunkt im Spiel dargestellt und zum Ausscheiden geführt.

Dank an die fans und das team

Trotz der Enttäuschung lobte Comolli die außergewöhnliche Unterstützung der Juventus-Fans. "Unsere Fans waren fantastisch, und ich möchte ihnen dafür danken", sagte er. Auch das Team habe eine großartige Leistung gezeigt. Er hob hervor, dass es ihm noch nie zuvor passiert sei, dass ein Stadion seine Mannschaft bejubelt, selbst nachdem diese ein Gegentor kassiert hat.

Ein zeichen der lebensfähigkeit

Comolli sah in der Reaktion der Fans und der Mannschaft ein Zeichen der Lebensfähigkeit und des Kampfgeistes. "Das ist das, was wir im Fußball lieben: Emotionen, Frustration, aber auch das Signal, dass die Mannschaft am Leben ist und weiterkämpfen will", betonte er. Dies werde dem Team helfen, den Rest der Saison erfolgreich zu bestreiten, auch wenn die Niederlage noch lange schmerzen werde.

Ausblick auf die zukunft

Comolli betonte, dass er sich weiterhin der Transformation des Vereins widmen werde, auch nach dem Ausscheiden aus der ChampionsLeague. Er versicherte, dass er an der Mission festhalten werde, Juventus Turin zu einem noch erfolgreicheren Verein zu machen. Die Unterstützung der Fans sei dabei von entscheidender Bedeutung.