Juventus krempelt transferstrategie um: ekhator-deal könnte bonuszahlung ermöglichen
Turin – Die Bianconeri haben ihre Pläne im Transferfenster abrupt geändert. Während die Verhandlungen um Miretti mit Bologna ins Stocken geraten sind, scheint Juventus nun einen überraschenden Weg gefunden zu haben, um die dringend benötigten 13 Millionen Euro für den Jahresabschluss zu generieren: die Verpflichtung des U21-Nationalstürmers Jeff Ekhator vom Genoa.

Ein parallel-transfer mit doppelten vorteilen
Die Situation ist komplex, aber faszinierend. Juventus, sichtlich unzufrieden mit dem zögerlichen Vorgehen Bolognas in den Miretti-Verhandlungen, hat nun das Gespräch mit Genoa aufgenommen. Dabei geht es nicht nur um Ekhator, sondern offenbar auch um die mögliche Abgabe von Spielern, die bei Trainer Spalletti keine feste Rolle spielen. Allen voran der österreichische Linksverteidiger David Puczka, der aktuell in der Next Gen Mannschaft zum Einsatz kommt.
Auch Cabal steht wohl auf der Liste der möglichen Abgänge, allerdings hat der kolumbianische Verteidiger bislang kein Interesse an einem Wechsel gezeigt. Es wird gemunkelt, dass weitere Spieler aus dem Stammkader, die nicht zu Spallettis Plan passen, in diesem Deal eine Rolle spielen könnten.
Das Entscheidende: Genoa drängt ebenfalls, die Transferperiode zügig abzuschließen, um die eigenen finanziellen Ziele zu erreichen. Die Uhr tickt, denn sowohl Juventus als auch Genoa müssen ihre Bilanzen bis zum 30. Juni ausgleichen. Ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen, bei dem es um mehr als nur einen Transfer geht.
Die Verhandlungen zwischen Juventus und Genoa werden in den kommenden Stunden intensiviert. Es ist durchaus möglich, dass Juventus in diesem Parallel-Transfer nicht nur einen talentierten Stürmer gewinnt, sondern auch die erlösende Bonuszahlung für den Jahresabschluss realisiert. Die Miretti-Saga scheint damit vorerst beiseitegelegt, ein neues Kapitel im Transferdrama Juventus aufgeschlagen zu haben.
