Juve zückt die alisson-karte: spalletti lockt seinen brasilianer

Torwart-Chaos in Turin. Nach zehn Pflichtspielen ohne saubere Null hat Juventus die Schnauze voll – und schielt auf Alisson Becker. Der Liverpool-Keeper soll den neuen Zyklus einläuten, Spalletti kennt ihn noch aus gemeinsamen Roma-Tagen.

Warum der deal plötzlich realität werden kann

Warum der deal plötzlich realität werden kann

Der Brasilianer verdient aktuell rund 6 Millionen Euro netto, liegt damit genau im Juve-Lohnfenster. Die Bianconeri haben intern ein Gehaltscap von 7 Millionen für ihre „Yildiz“-Kategorie eingeführt – Alisson passt rein. Die eigentliche Hürde: Liverpool. Der Klub hält den 31-Jährigen noch bis 2027, doch die Gerüchte um einen möglichen Abschied nach drei Jahren ohne Premier-League-Titel werden lauter.

Im Continassa-Büro hat man die Szenarien durchgerechnet. Di Gregorio kam als Sommer-Neuzugang, hinterließ aber keen souveränen Eindruck. Mattia Perin signalisierte schon zweimal, dass er mehr Einsatzzeit braucht. Die Lösung: ein Weltklasse-Keeper, der sofort Ruhe gibt und international Erfahrung mitbringt. Alisson war 2019 noch Welttorhüter, hat Copa und Champions-League-Finale auf dem Konto.

Spalletti soll den entscheidenden Anruf führen. Die beiden verbanden sich schon 2016/17 bei der Roma, als der Coach den damals 24-Jährigen zum Stammtorwart machte. Vertrauen ist vorhanden, der Rest ist Geld und Timing. Die Ablöse dürfte bei 45 bis 50 Millionen Euro liegen – für Juve stemmbar, wenn man bedenkt, dass man 2021 für Locatelli fast denselben Betrag zahlte.

Die Uhr tickt. In drei Wochen startet die Vorbereitung, und die Fans forschen nach einem Schlussmann, der endlich wieder eine Saison mit 20+ Clean Sheets garantiert. Alissons Agenten reisen diese Woche nach England, um die Gespräche voranzutreiben. Falls Liverpool grünes Licht gibt, könnte der Transfer binnen 48 Stunden über die Bühne gehen.