Judoka-doppelpack in tiflis: spanien feiert ersten em-erfolg!
Tiflis bebte! Spanien hat bei der Judo-Europameisterschaft in Georgien einen furiosen Auftakt hingelegt. Ariane Toro und Laura Martínez sicherten dem spanischen Team mit Bronze-Medaille um Bronze-Medaille erste Podestplätze. Ein starkes Signal vor dem Hintergrund der internationalen Konkurrenz!
Toro setzt erfolgslinie fort
Für Ariane Toro war es bereits die dritte Bronzemedaille bei einer EM in Folge – ein beeindruckendes Zeichen ihrer Konstanz in der Gewichtsklasse -52 kg. Nach Niederlagen in den Vorjahren präsentierte sie sich dieses Mal besonders entschlossen. Im Kampf um die Bronze bezwang sie Van Krevel mit einem fulminanten Ippon und bewies ihre Klasse. Der Ausgang gegen die Französin Amandine Buchard, die später die Silbermedaille gewann, tat zwar weh, doch Toro kämpfte sich zurück ins Geschäft.
Es ist auch eine Erfolgsgeschichte der Familie Toro. Ihre Eltern, die ehemaligen Olympia-Medaillengewinner Yolanda Soler (Bronze in Atlanta 1996) und José Toro, haben offensichtlich die Leidenschaft für diesen Sport an ihre Tochter weitergegeben. Die genetische Veranlagung scheint hier eine bedeutende Rolle zu spielen, doch der harte Trainingsfleiß von Ariane Toro darf keinesfalls unterschätzt werden.

Martínez krönt erfolgreiches jahr
Auch Laura Martínez konnte sich über eine Bronzemedaille freuen. Nach ihrer Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Budapest steht sie nun auch bei einer EM auf dem Podium. Im Kampf um den dritten Platz setzte sie sich gegen Shafag Hamidova aus Aserbaidschan durch. Ein weiterer Beweis für ihre internationale Klasse in der Gewichtsklasse -48 kg.
Ein kleiner Rückschlag war die Niederlage im Viertelfinale gegen die Landsfrau Eva Pérez. Doch Pérez konnte ihrerseits nicht die Nerven behalten und verlor im Halbfinale gegen Sabina Giliazova aus Russland. Die Konkurrenz in Tiflis ist enorm – jeder Kampf ist ein Kampf auf Leben und Tod.
Nicht ganz so erfolgreich war Fran Garrigós in der Gewichtsklasse -60 kg. Der Bronzemedaillengewinner von den Olympischen Spielen in Paris scheiterte bereits in der zweiten Runde an Jorr Vertstraeten aus Belgien. Als nicht gesetzter Athlet hatte Garrigós das Pech, direkt auf einen starken Gegner zu treffen. Seine bisherige Dominanz in dieser Gewichtsklasse scheint in Georgien vorerst vorerst gebrochen. Die Weltrangliste ist tückisch und zeigt, dass selbst Olympiasieger nicht vor Überraschungen gefeit sind.
Die ersten Erfolge des spanischen Teams legen den Grundstein für eine erfolgreiche EM. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Medaillen folgen werden. Die Stimmung im spanischen Lager ist jedoch gut, und die Athleten sind hochmotiviert, ihre Bestleistungen zu zeigen.
