Jordanien stürmt in die wm-geschichte: olwans treffer setzt akzente!

San Francisco bebte – und Jordanien feierte! Die Mannschaft schrieb am Mittwoch WM-Geschichte, als Ali Olwan in der 50. Minute gegen Österreich zum ersten Mal überhaupt ein Tor bei einer Weltmeisterschaft erzielte. Ein Moment, der nicht nur jubelnde Fans auslöste, sondern auch eine ganze Nation in Euphorie versetzte.

Ein patzer, der eine nation befreite

Ein patzer, der eine nation befreite

Die Partie in San Francisco verlief bis dato in der Dominanz Österreichs. Romano Schmid hatte die Alpenrepublik in der 21. Minute in Führung gebracht, und das Spielgeschehen deutete zunächst auf einen weiteren österreichischen Erfolg hin. Doch dann kam der Moment, der die WM-Historie veränderte: Xaver Schlager, ansonsten ein Fels in der Brandung, leistete sich einen kostspieligen Ballverlust. Jordanien konterte blitzschnell. Ali Olwan, der Mann des Matches, nutzte die sich bietende Chance und dribbelte elegant am österreichischen Abwehrverbund vorbei. Sein Schuss aus rund zwölf Metern, der am Innenpfosten ins lange Eck zappelte, war mehr als nur ein Tor – es war der Schlüsselmoment für Jordanien.

Die Bedeutung des Tores ging weit über die reine Punktzahl hinaus. „Das ist mehr als ein Treffer. Das ist ein Stück WM-Geschichte für Jordanien“, kommentierte ZDF-Experte Gari Paubandt treffend. Der Jubel kannte keine Grenzen, und Olwan zeigte in diesem Moment seine Verbundenheit mit dem Team. Er zückte sein Trikot mit der Nummer 11 und hielt es in die Kameras – eine bewegende Geste der Solidarität mit Yazan Al-Naimat, der aufgrund einer schweren Kreuzbandverletzung ausfällt.

Die Jordanier hatten bereits in der Qualifikation unter Beweis gestellt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Ali Olwan avancierte damals zum entscheidenden Faktor, als er beim 3:0-Sieg gegen den Oman alle drei Treffer erzielte und damit sein Land für die WM qualifizierte. Doch auch gegen Österreich zeigten sie, dass sie nicht nur kämpfen, sondern auch taktisch clever agieren können. Das Eigentor von Yazan al-Arab in der 76. Minute sorgte zwar für erneuten Spannung, doch der historische Moment des Ausgleichs bleibt unvergessen.

Österreich hingegen muss sich nun fragen, wie es den Jordaniern erlaubte, so dominant in der zweiten Halbzeit aufzutreten. Die österreichische Defensive wirkte anfällig, und die Jordanier nutzten dies geschickt aus. Die Partie zeigt, dass bei der WM 2026 alles möglich ist und dass selbst vermeintlich kleinere Nationen für Überraschungen sorgen können. Die Niederlage wirft lange Schatten auf die weiteren Ambitionen des Teams.