Österreich schlägt jordanien: erster wm-sieg seit 1990!
Ein Paukenschlag aus Salzburg! Österreich hat bei der Weltmeisterschaft 2026 Jordanien mit 3:1 besiegt und damit den ersten Sieg bei einer WM seit fast 35 Jahren gefeiert. Das Team von Ralf Rangnick bewies Nervenstärke und Moral, auch wenn der Auftakt alles andere als einfach war.
Die erste halbzeit: jordanische defensive hält stand
Die Anfangsphase gehörte klar den Österreichern, doch Jordanien agierte mit einer beeindruckenden Defensivleistung. Nach 21 Minuten war es dann doch soweit: Werder-Spielmacher Schmid, vorbereitet von Schlager, ließ den österreichischen Anhang jubeln – ein Traumpass und ein noch traumhafter Schuss in die lange Ecke brachten die Führung. Doch das Team von Rangnick wurde für ihre Bemühungen nicht belohnt. Jordanien bewies, dass sie nicht umsonst bei dieser WM dabei sind. Olwan traf die Latte (22.), Al-Taamaris Schuss blockte Lienhart. Zur Pause stand es 0:1, und die Statistiken ließen keine Zweifel aufkommen: Jordanien hatte mehr Torschüsse, Österreich hatte Probleme, Torchancen zu kreieren.
Lo que nadie cuenta es que Jordanien nach dem Rückstand sogar das Spiel übernahm und die Österreicher vor Probleme stellte. Die Abwehr der „Löwen von Asien“ stand wie eine Mauer, und die Mittelfeldspieler ließen kaum Raum für die österreichischen Offensivkräfte.

Die zweite halbzeit: dramatik und ein eigentor
Die Jordanier zeigten, dass sie nicht aufgeben würden. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff gelang es ihnen, den Ausgleich zu erzielen. Ein Ballverlust von Schlager leitete eine schnelle jordanische Konterbewegung ein, die Olwan mit einem präzisen Schuss ins Netz abschloss. Der erste WM-Treffer für Jordanien! Das Rangnick-Team wirkte kurz geschockt. Die zündenden Ideen blieben aus, und es fehlte die nötige Durchschlagskraft im Angriff.
Doch dann kam das Glück: In der 76. Minute brachte ein Standard die Entscheidung. Nach einer Ecke lenkte Jordanien-Verteidiger Al Arab den Ball unglücklich ins eigene Tor – 2:1 für Österreich! Nur kurz zuvor war das vermeintliche 2:1 durch Arnautović aufgrund eines Handspiels von Posch zurückgepfiffen worden. Magenta-Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich äußerte sich dazu: „Für mich war das kein absichtliches Handspiel. Der Treffer hätte zählen müssen.“
Der Schlusspunkt eines dramatischen Spiels gehörte dann Marko Arnautović. Nach einem weiteren Handspiel im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Der frühere Bremer bewies eiskalte Nerven und verwandelte den Elfmeter sicher zum 3:1-Endstand in der Nachspielzeit.

Blick nach vorne: kracher gegen argentinien
Österreich hat sich eindrucksvoll in die WM zurückgemeldet und einen wichtigen ersten Schritt in Richtung K.o.-Runden gemacht. Am Montag trifft das Team von Ralf Rangnick auf den Titelverteidiger Argentinien – ein Duell auf Augenhöhe, das Fußballfans auf der ganzen Welt verfolgen werden. Jordanien hat am Dienstag gegen Algerien die Chance auf Revanche.
Die Wahrheit ist: Dieser Sieg ist mehr als nur drei Punkte. Er ist ein Symbol für die Rückkehr von Österreich auf die Weltbühne – und ein Versprechen für die Zukunft.
