Jordan gewinnt prestigeträchtigen teamplayer-award

DeAndre Jordan, der oft im Schatten der großen Stars agiert, hat sich einen außergewöhnlichen Preis verdient: Den Twyman-Stokes Teammate of the Year Award. Eine Ehrung, die in der NBA für Selbsterlosesness und Führungsstärke steht und die Jordan vor einer beeindruckenden Konkurrenz behaupten konnte.

Ein veteran, der mehr als nur punkte einbringt

Ein veteran, der mehr als nur punkte einbringt

Die Wahl fiel auf Jordan durch die Spieler selbst, nachdem eine Vorauswahl von Ligavertretern getroffen wurde. Der 37-Jährige setzte sich in einem hauchdünnen Rennen gegen etablierte Namen wie Jrue Holiday, der diesen Preis bereits mehrfach in die Höhe stemmen durfte, Jeff Green und Garrett Temple durch. Holiday verpasste es nur knapp, Jordan zu übertrumpfen – ein Beweis für die Wirkung, die der Center in New Orleans entfaltet.

Nach drei Jahren bei den Denver Nuggets fand Jordan in den Pelicans ein neues Zuhause. Doch es ist nicht seine Leistung auf dem Feld – in 12 Spielen stand er durchschnittlich 16,6 Minuten auf dem Platz – die ihn so wertvoll macht. Vielmehr wird er als Mentor und Führungsfigur in der Kabine geschätzt. Seine 18 Jahre NBA-Erfahrung sind ein unschätzbarer Gewinn für das junge Team.

Die Auszeichnung reiht sich in eine beeindruckende Liste von Gewinnern ein, darunter Legenden wie Stephen Curry, Tim Duncan, Mike Conley, Dirk Nowitzki und Vince Carter. Ein Zirkel illustrer Namen, in den nun auch DeAndre Jordan aufgenommen wurde. Es ist ein Triumph für einen Spieler, der sich durch harte Arbeit und Teamgeist einen Namen gemacht hat, auch wenn er nicht immer im Rampenlicht steht.

Die Wertschätzung seiner Mitspieler ist der Beweis: DeAndre Jordan ist mehr als nur ein Center. Er ist ein Anker, ein Mentor und ein Vorbild – ein wahrer Teamplayer im besten Sinne des Wortes. Die Pelicans haben mit ihm einen Gewinn nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in der Charakterentwicklung ihrer jungen Spieler gefunden.