Jokic treibt nuggets mit warriors-kantersieg auf playoff-kurs

Denver schlägt Golden State 116:93 und sprintet mit sechs Siegen am Stück auf Rang drei – dank Nikola Jokic, der mit 25 Punkten, 15 Rebounds und acht Assists nur zwei Zuspiele vor dem 200. Triple-Double fehlt.

Die Lakers schielen bereits nach hinten. Ein Sieg trennt Denver von der direkten Playoff-Position, und die Formkurve zeigt steil nach oben. Jokic spielt wie auf Autopilot, seine Mitspieler finden sich automatisch in den richtigen Lücken. Die Warriors hingegen warten seit 25 Spielen auf Stephen Curry – Rekordverdrossenheit statt Rekordjagd.

Porzingis füllt currys lücke mit perfekter dreier-quote

Kristaps Porzingis warf in 28 Minuten fünf Dreier ohne Fehlversuch und wurde mit 23 Punkten Topscorer seiner Farbe. Doch selbst sein 100-Prozent-Spiel reichte nur, um die Niederlage erträglicher zu machen. Die Defensive kollabierte, als Jokic im dritten Viertel zwei schnelle Post-Körbe und drei Außenpasses in Serie setzte – 18 Punkte Vorsprung binnen fünf Minuten, die Partie war gelaufen.

Golden State fällt auf Rang zehn zurück, muss nun um Play-in-Hoffnung zittern. Trainerkolleg Michael Malone dagegen kann seine Rotation breit aufstellen: Denver erzielte 32 Punkte aus dem zweiten Angriff, zwang Golden State zu 18 Ballverlusten und dominierte das Glas 53:38.

Raptors rollen mit 31:0-run über orlando

Raptors rollen mit 31:0-run über orlando

Während die Nuggets jubeln, lieferte Toronto den Wahnsinnsmoment der Nacht: ein 31:0-Partial gegen Orlando, ehe die Magic endlich einen Korbleger landeten. Das 139:87 endete als höchster Heimsieg der Franchise-Geschichte. Houston setzte sich trotz 22 Turnovern gegen New Orleans durch – Alperen Sengun steuerte 36 Punkte und 13 Rebounds bei und katapultierte die Rockets auf Sieg Nummer vier in Serie.

Die Clippers schlugen Milwaukee 127:113 und fuhren ebenfalls den fünften Erfolg nacheinander ein. Bei den Pacers sorgte ein 35-Punkte-Spiel von Tyrese Haliburton für das 135:118 gegen Miami, doch Indiana bleibt mit neun Siegen das schwächste Team der Liga – ein Negativrekord, den Washington mit der 88:123-Pleite in Portland nicht übernehmen wollte.

Brooklyn beendete seine Horror-Serie von zehn Niederlagen und besiegte Sacramento 116:99. Das klingt nach Befreiung, ist aber nur ein anderes Wort für Tanking – beide Teams jagen jetzt Ping-Pong-Bällen für den Draft statt Körbe für die Playoffs.

Die Nuggets haben andere Pläne. Mit Jokic als Motor rollt Denver mit Tempo Richtung Championship-Rennen. Wer jetzt noch auf Rang drei oder vier schielt, sollte sich warm anziehen: Die nächste Dreier-Doppel-Show kommt bestimmt.