Jokic schreibt triple-double-krimi, leonard rettet clippers in 0,4-sekunden-drama

Nikola Jokic ballt die Faust, Kawhi Leonard jagt die Uhr und Isaiah Hartenstein frischt nebenbei die Playoff-Rechnung der Thunder auf – die NBA-Nacht war ein einziges Großes Finale im März.

Jokic' viertes triple-dple in serie rettet denver vor dem k.o.

33 Punkte, 16 Rebounds, 12 Assists – und trotzdem stand Denver 107:120 zurück, als das letzte Viertel begann. Die Nuggets taumelten, Utah fehlten George und Markkanen, doch Kyle Filipowski (25) und Cody Williams (24) schienen den großen Coup zu schaffen. Dann schlug Cam Johnson zweimal von jenseits der Dreierlinie ein, Jamal Murray erlöste mit 31 Punkten und einem klaren Dreier nach einem Jazz-Turnover 17 Sekunden vor Schluss. Rang vier ist gesichert, der Abstand zu den Lakers weiter bei 1,5 Spielen – die Westen-Schlacht bleibt offen.

Hartenstein brettert okc in den playoff-modus

Hartenstein brettert okc in den playoff-modus

6 Punkte? Statistisch ein Nebenschauplatz. Doch 16 Rebounds – fünf davon offensive – und drei Assists zeigen, warum Isaiah Hartenstein für die Thunder unverzichtbar ist. Nach dem 0:5-Rückstand zur Pause drehte OKC einen 22:0-Lauf auf, Cason Wallace (21 Punkte) und Jalen Williams (18) erinnerten das Chesapeake Energy Arena daran, warum sie seit Mitte Januar auf Williams verzichten mussten. Die Bulls (29-44) dagegen schauen in die Röhre: Play-In weg, Saison gelaufen.

Leonards 0,4-sekunden-sieger lässt pacers verzweifeln

Leonards 0,4-sekunden-sieger lässt pacers verzweifeln

114:113 – mehr war nicht drin. Leonard trifft den Jumper, Darius Garland verwandelt einen Freiwurf, dann klaubt Leonard den Inbound, zieht hoch, netzt bei 0,4 Sekunden. Was folgt, ist eine Farce: Nembhard warf versehentlich den Ball beim Einwurf in den Korb, Lopez foult Huff, der beide Freiwürfe versenkt – und verpasst. Am Ende jubelt nur einer wirklich: Kawhi mit 28 Punkten, die Clippers festigen Platz acht, 1,5 Spiele vor Portland. Die Pacers? Sie verlassen die Halle mit 26 Punkten von Aaron Nesmith und dem Gefühl, dass die Schiedsrichter-Whistles noch in den Ohren klingeln.

Cavs liefern heat schon zur pause die rechnung

Cavs liefern heat schon zur pause die rechnung

+35 zur Halbzeit – das 149:128 war ein Schlag in die Magengrube der Heat. Max Strus traf acht Dreier für 29 Punkte, Evan Mobley legte 23 plus zehn Rebounds auf, Jarrett Allen kam nach zehn Spielen Pause auf 18 Punkte und zehn Rebounds. Dennis Schröder steuerte acht Punkte und fünf Assists bei, während Mitchell und Harden gemeinsam nur 5/21 trafen. Platz drei ist für Cleveland noch drin – zwei Spiele hinter den Knicks.

Die Nacht gehörte den Stars, aber auch den Deutschen: Hartenstein frischt die Rebounds, Schröder die Nerven der Heat. Die Tabelle der Westen? Ein Kuddelmuddel, in dem jeder Sieg wie ein Playoff-Spiel zählt. Und Jokic? Der schreibt weiter – das nächste Kapitel folgt in 48 Stunden.