Jokic schreibt geschichte: triple-double-dominanz in der nba!

Die reguläre NBA-Saison ist Geschichte, und die Playoffs stehen vor der Tür. Doch bevor die ersten Duelle ausgespielt werden, bleibt ein Name in aller Munde: Nikola Jokic. Der serbische Superstar der Denver Nuggets hat nicht nur seine Mannschaft in die Top-Positionen geführt, sondern auch eine statistische Leistung vollbracht, die seit Jahrzehnten in der NBA nicht mehr gesehen wurde.

Ein historisches double-double-comeback

Ein historisches double-double-comeback

Während andere Stars wie Stephen Curry oder LeBron James mit Verletzungen zu kämpfen hatten oder ihre Teams nicht an die Spitze kamen, hat Jokic seinen Wert bewiesen. Mit durchschnittlich 27,7 Punkten, 12,9 Rebounds und 10,7 Assists pro Spiel in 65 Einsätzen hat er erneut ein Triple-Double erreicht – und das nicht zum ersten Mal. Was diese Saison jedoch so außergewöhnlich macht, ist die Kombination aus diesen beeindruckenden Werten, besonders die Rekord-Rebounds und Assists.

Seit 1970, als die NBA begann, Assists und Rebounds pro Spiel detailliert zu führen, hat noch kein Spieler diese beiden Kategorien gleichzeitig angeführt. Wilt Chamberlain erreichte zwar in seinen Jahren der Dominanz hohe Werte in beiden Bereichen, allerdings basierend auf absoluten Zahlen, nicht auf Durchschnitten pro Spiel. Die Zahlen sprechen für sich: Jokic liegt seinen direkten Verfolgern, Karl Anthony-Towns (11,9 Rebounds) und Cade Cunningham (9,9 Assists), deutlich voraus. Und das als Center – eine Position, die traditionell eher für ihre defensiven Qualitäten und nicht für ihre Playmaking-Fähigkeiten bekannt ist.

Der MVP-Titel rückt näher

Für Jokic ist es bereits die vierte Nominierung für den MVP-Titel. Nach seinen Erfolgen in den Jahren 2021, 2022 und 2024 scheint er erneut der aussichtsreichste Kandidat zu sein. Shai Gilgeous-Alexander, der im Vorjahr den Preis gewann und einen neuen Rekord aufstellte – mehr als 126 Partien in Folge mit mindestens 20 Punkten – stellt ebenfalls eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Auch Victor Wembanyama, der im letzten Ranking als Favorit gehandelt wurde, ist im Rennen.

Die Denver Nuggets beendeten die reguläre Saison mit einer Bilanz von 54 Siegen und 28 Niederlagen auf dem dritten Platz im Westen. Das bedeutet einen Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde gegen die Minnesota Timberwolves um Anthony Edwards, der ein spannendes Duell mit Jokic verspricht. Die Frage ist nicht, ob Jokic seinen Einfluss auf die Playoffs ausdehnen kann, sondern wie weit er seine Mannschaft führen wird – und ob er damit Geschichte erneut umschreiben wird.

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